Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EDEKA: Erster klimaneutraler Supermarkt in Leipzig

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen beteiligt sich zusammen mit dem Kaufmann Thomas Potrzebski an dem von der Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland initiierten Pilotprojekt "klimaneutraler Lebensmitteleinzelhandel". So soll der EDEKA-Markt Potrzebski in der Messe-Allee in Leipzig zum ersten klimaneutralen Markt der Unternehmensgruppe werden.

HDE-Klimaschutzoffensive, Marco Kitzing / Thomas Klein (EDEKA Potrzebski), Gunter Engelmann-Merkel (Handelsverband Sachsen), Jörg Junghanns (EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen), Jelena Nikolic (Handelsverband Deutschland), Thomas Potrzebski (EDEKA Potrzebski), Stephan Käßner (Conaudit), Michel Matke (Conaudit). Bild: EDEKA.

Das Pilotprojekt "klimaneutraler Lebensmitteleinzelhandel" des Handels-verbandes Deutschland (HDE) ist eine wegweisende Initiative, um den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland umweltfreundlicher zu gestalten. Es soll praxisnah aufzeigen, wie Emissionen verringert und Ressourcen effizient eingesetzt werden können.

Im ersten Schritt des Projekts wird mittels eines detaillierten Audits durch das Leipziger Unternehmen für Energie- und Umweltmanagement Conaudit der aktuelle Energieverbrauch des Marktes analysiert. Hierbei werden potenzielle Bereiche identifiziert, in denen der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden kann. Anschließend werden die Ergebnisse des Audits ausgewertet und erste Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt.

Marktinhaber Thomas Potrzebski und sein engagiertes Team freuen sich, an dem zukunftsorientierten Projekt teilzunehmen. "Wir sind stolz darauf, als erster Supermarkt in Deutschland dabei zu sein. Nachhaltigkeit und Klimaschutz liegen uns sehr am Herzen und wir sind bestrebt, unseren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Abdrucks und zur Schonung unserer Ressourcen zu leisten", erklärt Thomas Potrzebski begeistert.

„Energiesparen und Effizienzmaßnahmen sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz im Einzelhandel. Wir setzen mit diesem Pilotprojekt darauf, ein Erfolgsbeispiel zu schaffen, das möglichst viele Handelsunternehmen zur Nachahmung anregt“, sagt Jelena Nikolic, Projektleiterin beim HDE.

Die Klimaschutzoffensive des Handelsverbands Deutschland wird seit 2017 durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

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