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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ECF 2018: Dynamischer Fresh Cut Markt
Die private Nachfrage nach Fresh Cut Produkten ist in Deutschland immer noch niedriger als in unseren Nachbarländern, entwickelt sich aber sehr dynamisch. So ist die Einkaufsmenge an küchenfertigem Gemüse und Salat 2017 noch einmal um 7% gestiegen, die Verbraucherausgaben legten sogar um 15% zu. Lag Deutschland 2012 bei den Einkaufmengen noch auf dem letzten Platz, konnte es 2016 Belgien überrunden. Spitzenreiter sind weiterhin die Niederlande und Frankreich.
Über die Verwendung von Fresh Cut Produkten im Außer-Haus-Verzehr von Obst und Gemüse gibt es bislang fast überhaupt keine Informationen. Dabei dürfte dieser Teil des Marktes in den vergangenen Jahren ebenfalls stark gewachsen sein. Der Umsatz im deutschen Außer-Haus-Verzehr steigt stetig. Im Jahr 2016 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein Umsatz von knapp 75,8 Mrd. Euro erwirtschaftet, dies entspricht einem Plus von 3,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
Aufgrund der steigenden Bedeutung des Außer-Haus-Verzehrs planen AMI und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) deshalb, eine Studie über den Einsatz von Fresh Cut Obst und Gemüse bei Großverbrauchern zu erarbeiten. Nach älteren Untersuchungen ist der Anteil des GV-Marktes bei küchenfertigem Gemüse erheblich, dort werden auch Produktvarianten angeboten, die in Deutschland im Einzelhandel noch kaum erhältlich sind. So werden geschälte und geschnittene Zwiebeln im Großverbrauch fast standardmäßig eingesetzt, sind im deutschen LEH aber noch selten.
Erste Ergebnisse der Studie werden am 7./8. Juni 2018 auf dem European Convenience Forum in Hamburg vorgestellt. Unter den Teilnehmern finden sich Produzenten, Erzeugerorganisationen und Großhändler sowie Vertreter des Lebensmitteleinzelhandels. Mehr Informationen über die Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. (AMI)

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