Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ECC KÖLN: B2B-Internethandel wächst weiter

Neuer B2B-Marktmonitor von ECC KÖLN, Creditreform, Intershop und CGI zeigt: B2B-Internethandel von Großhandel und Herstellern wächst 2023 um 11,7% auf 476 Mrd. Euro. Marktplätze bleiben Wachstumstreiber im B2B-Internethandel, Onlineshops verzeichnen größten Umsatz. Monetarisierung von Services wichtiger Hebel für weiteres Umsatzwachstum.

B2B-Marktmonitor 2024. Grafik: ECC KÖLN.

Der B2B-E-Commerce (inkl. EDI) verzeichnete auch 2023 ein anhaltendes Wachstum und steigerte seine Umsätze über alle betrachteten Wirtschaftszweige hinweg um 8,1% im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurden auch im letzten Jahr etwa ein Viertel der B2B-Umsätze online realisiert. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen B2B-Marktmonitors 2024 des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit Creditreform, Intershop und CGI, der die Entwicklungen und Trends im B2B-Onlinehandel unter die Lupe nimmt.

Großhandel und Hersteller generierten 2023 insgesamt einen B2B-E-Commerce-Umsatz von 1,4 Bio. Euro, was einem Zuwachs von 8,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. 476 Mrd. Euro davon entfallen auf Onlineshops und Marktplätze (B2B-Internethandel) – ein Plus von 11,7% im Jahresvergleich. Damit setzen Hersteller und Großhandel über diese Kanäle 10,9% der Gesamtumsätze um.

„Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass der E-Commerce im B2B-Handel weiterhin an Bedeutung gewinnt. An die besonders starken Wachstumsschübe während der Coronapandemie kann der Markt jedoch aktuell und auch künftig nicht anknüpfen: Für 2024 ist ein geringeres Wachstum im B2B-Internethandel von etwa 6,6% zu erwarten", ordnet Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH KÖLN, die Ergebnisse ein.

Großteil der Umsätze über Onlineshops generiert

Nach wir vor bleiben Marktplätze der klare Wachstumstreiber im B2B-Internethandel der Hersteller und Großhändler mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 21,5% (2018 bis 2023). Ihren Marktanteil von 25% konnten die Online-Marktplätze jedoch 2023 nicht weiter ausbauen. Entsprechend wird wie in den Vorjahren der Großteil der Umsätze (75%) über Onlineshops umgesetzt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56%) macht ihren Onlineshop offen für alle verfügbar, knapp acht von zehn Unternehmen (78%) bieten außerdem ein digitales Kundenportal an. Besonders relevant ist auch das Thema Direktvertrieb: 85% der Unternehmen geben an, dass sie bereits an Privatkund:innen verkaufen.

Verstärkte Monetarisierung von Liefer-, Reparatur- und Aufbauservices

Um weitere Wachstumspotenziale zu aktivieren, monetarisieren die befragten Unternehmen insbesondere Expressliefer- (57%), Reparatur- (42%) und Aufbauservices (36%) sowie den Verleih von Maschinen und Fahrzeugen (35%). Beliebtestes Monetarisierungsmodell für den Maschinen- und Fahrzeugverleih (49%), Online-Retouren (40%) sowie die Vergabe von Krediten an Kunden (46%) ist das Abo-Modell. Bei der Expresslieferung (43%) sowie Reparaturservices (37%) überwiegt hingegen die Zahlung pro Nutzung. Doch nicht alle Services werden monetarisiert: Kostenfreie Services bleiben aus Unternehmenssicht relevant, um im Wettbewerb zu bleiben (47%) und sich von der Konkurrenz zu differenzieren (42%).

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