Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EAC: Wählt neuen Präsidenten

Das EAC hat einen neuen Präsidenten: Die Mitglieder wählten einstimmig Josef Grábner aus der Tschechischen Republik in das Amt, das zuvor Jochum Bax, Spanien, innehielt.

Das EAC hat einen neuen Präsidenten: Die Mitglieder wählten einstimmig Josef Grábner aus der Tschechischen Republik in das Amt, das zuvor Jochum Bax, Spanien, innehielt. Dem EAC-Präsidium gehören an: Josef Grábner, Tschechien, Glen Read, Norwegen, Jonathan Cocking, Großbritannien, Stefania Gasperini, Italien, Jochum Bax, Spanien, Marek Siewniak, Polen und William Matthews, Großbritannien. Fast 50 Verbandsvertreter aus 17 europäischen Ländern kamen für drei Tage bei der Jahreshauptversammlung in Zürich zusammen. Der Präsident des Bundes Schweizer Baumpflege, Melchior Kümin, hieß die Gäste willkommen und stellte seinen Verband, dessen Aktivitäten und die Ausbildungssituation in der Schweiz vor.

ECOT-Preis 2016 an die Stadt Winterthur
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch der jährlich vergebene Europäische Stadtbaum-Preis (ECOT Award) an die Stadt Winterthur verliehen, die in den vergangenen vier Jahren erfolgreich den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) bekämpft hat. Die Bekämpfungsstrategie, deren Erfolg auf der außerordentlich guten Zusammenarbeit von Pflanzenschutz, Forst, Baumpflegern und Suchhunden beruhte, stellte Stefan Rütten, Winterthur, in seinem Vortrag anschaulich vor. Insbesondere der Einsatz von sechs Spürhundeteams beindruckte die Zuhörer. Die letzten Larven des ALB wurden 2013 entdeckt. Seitdem ist Winterthur ALB frei.

Der ECOT-Preis 2016, der vom Patzer Verlag Berlin gesponsert wird, wurde vom Vorjahrespreisträger Relo Ligi, Tallinn, an den Leiter des Grünflächenamtes Winterthur, Beat Kunz, übergeben.

Weiterbildung
Vorträge von Mark Bridge, „Belastbarkeit von Systemen“ und von Holger Strunk, LVG Heidelberg, über das Leonardo-da-Vinci-Projekt TREE, eine Datenbank zur Verwaltung von Fragen in der Baumpflege, rundeten das Programm des ersten Tages ab. Am zweiten Tag der Versammlung wurden die nötigen Regularien abgearbeitet.

Neue Homepage online
Völlig neu präsentiert sich das EAC nun im Internet: www.eac-arboriculture.com. Nach fast 10 Jahren war es notwendig geworden, die Homepage zu überarbeiten und an die heutigen Anforderun-gen der Nutzer anzupassen. Eine Facebook-Arbeitsgruppe nimmt in Kürze ihre Arbeit auf, so dass das EAC auch verstärkt im Social-Media-Bereich aktiv wird.

ETT-/ETW-Prüfungen erfolgreich
Äußerst zufrieden sind die Mitglieder mit der Entwicklung der ETT- und ETW-Zertifizierungen in Europa. Immer mehr Länder bieten mittlerweile Prüfungen an. 2015 wurden 13 ETT-Prüfungen in 6 europäischen Ländern und 35 ETW-Prüfungen in 12 europäischen Ländern abgehalten. Nach mehrjähriger Diskussion soll ab 2017 die Bedingungen der ETW-Rezertifizierung an den Nachweis einer Fortbildung geknüpft werden. Damit will man dem Prozess des lebenslangen Lernens Rechnung tragen.

Die Mitgliedsländer stellten während der Tagung auch ihre nationalen Aktivitäten im vergangenen Jahr vor. In Kürze wird eine völlig neue und überarbeitete Version des European Tree Worker Handbuches in russischer, schwedischer und englischer Sprache veröffentlicht, und die Logos des EAC werden europaweit geschützt.

Die nächste Jahreshauptversammlung findet auf Einladung des slowakischen Mitgliedsverbands vom 19. bis 21. Mai 2017 in Bratislava statt. 

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