Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

E/D/E: Erzeugt Strom mit neuer Photovoltaik-Anlage

Das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E) hat eine neue Photovoltaikanlage (PV-Anlage) an seinem Standort in Wuppertal installiert und erfolgreich in Betrieb genommen.

Das E/D/E richtet seine Prozesse darauf aus, den Einsatz von Ressourcen zu vermeiden, zu reduzieren sowie Materialien und Produkte zurück in den Kreislauf zu bringen. Bild: E/D/E.

In den ersten fünf Monaten konnten über 750.000 kWh Strom erzeugt werden – ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz.

Ende 2024 begann die Installation der beiden PV-Anlagen mit den ersten Montagearbeiten. Auf zwei Gebäudedächern des E/D/E wurden anschließend insgesamt 2.630 Solar-Module verbaut, die eine Fläche von 5.260 Quadratmetern abdecken.

Mit der neuen Photovoltaikanlage setzt das E/D/E auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Eigenproduktion: Zusammen erzeugen die PV-Module voraussichtlich über eine Million kWh Strom pro Jahr, bei einer Modulleistung von 1.183,5 Kilowatt-Peak (kWp). Somit produziert die PV-Anlage anteilig den Strom für das E/D/E. Dadurch vermeidet das Unternehmen den Ausstoß von etwa 370 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht nach festgelegten Berechnungsgrundlagen* der Bindungsleistung von rund 30.000 Buchen. Seinen übrigen Bedarf deckt das E/D/E nach wie vor über den externen Bezug von zertifiziertem Ökostrom.

Im Sinne des Unternehmensleitsatzes „Erfolgreich Hand in Hand" vereint das E/D/E mit der PV-Anlage Ökologie und Ökonomie: Durch die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms senkt das Unternehmen langfristig deutlich seine Energiekosten. So rechnet das E/D/E bei dem aktuellen Strompreis inklusive Abgaben mit einer Amortisierung der Investition für die PV-Anlage nach etwa fünf Jahren. Darüber hinaus stärkt die PV-Anlage die Eigenversorgung mit Energie. Dadurch wird das Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Preisschwankungen und Versorgungsrisiken – ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftssicherer, zunehmend autarker Energieversorgung.

Nach den ersten fünf Monaten fällt die Bilanz positiv aus: „Bisher haben wir über 750.000 kWh Strom erzeugt. Damit sind wir optimistisch, dass wir mehr als 25 Prozent unseres gesamten Jahresstromverbrauchs selbst produzieren", so Christian Schäfer, Leiter Technisches Gebäude- und Energiemanagement im E/D/E, der das Projekt PV-Anlage von Anfang an begleitet hat.

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