- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- DWD: Peter Braesicke neuer Leiter Forsch...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DWD: Peter Braesicke neuer Leiter Forschung und Entwicklung
Prof. Dr. Peter Braesicke (55) übernimmt zum 1. September die Leitung des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Gleichzeitig wurde er in den Vorstand des nationalen Wetterdienstes berufen. Als Leiter Forschung und Entwicklung folgt er damit auf Prof. Dr. Sarah C. Jones, die zum 1. August 2023 zur Präsidentin des DWD ernannt worden war.
„Wir freuen uns sehr, mit Prof. Dr. Peter Braesicke einen etablierten Forscher und anerkannten Wissenschaftler im Bereich der Atmosphärenforschung für den DWD gewonnen zu haben,“ sagt Prof. Dr. C. Sarah Jones, DWD-Präsidentin. „Er wird den für den DWD wichtigen Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung leiten und weiterentwickeln. Mit seiner strategischen Kompetenz und seiner Handlungs- und Lösungsorientierung wird er die Forschung und Entwicklung für die Wetter- und Klimaservices des DWD weiter voranbringen und auch unsere Vorstandsarbeit bereichern. Wir wünschen ihm einen gelungenen Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.“
Peter Braesicke wurde 1969 in Berlin geboren. Dort studierte er Meteorologie an der Freien Universität (FU), wo er, nach dem Diplom, 1998 promovierte. Nach 14 Jahren als Wissenschaftler an der Universität Cambrigde (UK) und seit Gründung dem National Centre for Atmosheric Science (NCAS) wechselte Peter Braesicke 2013 an das Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMK-ASF) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Als Professor für Theoretische Atmosphärenphysik stand er hier zunächst der Abteilung Modellierung vor, ehe ihm 2020 die Institutsleitung übertragen wurde.
Neben der Lehre zur Theoretischen Meteorologie sowie zur Klimatologie bilden die Themen stratosphärisches Ozon, nahtlose Modellierung und die Wechselwirkungen von Chemie und Klima Peter Braesickes Forschungsschwerpunkte. Zudem wirkt er unter anderem bei den internationalen Sachstandsberichten zum Ozonabbau mit, fungiert als wissenschaftlicher Koordinator im Projekt Regionale Klimaänderungen und Mensch (REKLIM) des Helmholtz-Forschungsverbundes, als Vorsitzender der European Climate Research Alliance (ECRA) und hat großes Interesse am Forschungsdatenmanagement als Fundament für Datenwissenschaft. (DWD)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.