Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Dutch Flower Group: Weiteres Wachstum im Fokus

Eines der weltweit größten Handelsunternehmen für Blumen und Pflanzen, die in Aalsmeer angesiedelte Dutch Flower Group (DFG), will trotz des Rückgangs in Russland weiter wachsen und erwartet in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge mindestens 70 Mio. auf mehr Umsatz als im Vorjahr.

Eines der weltweit größten Handelsunternehmen für Blumen und Pflanzen, die in Aalsmeer angesiedelte Dutch Flower Group (DFG), will trotz des Rückgangs in Russland weiter wachsen und erwartet in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge mindestens 70 Mio. auf mehr Umsatz als im Vorjahr. Dies sei vor allem auf die guten Verkaufzahlen in Westeuropa und den Vereinigten Staaten zurückzuführen; besonders in Deutschland, Frankreich und Großbritannien habe die DFG mehr umgesetzt.

DFG-Finanzchef Harry Brockhoff sagte in einem Interview mit der "Financial Times", dass das Unternehmen immer in der Lage sei, doppelt so schnell zu wachsen wie der Markt. Und es habe auch gezeigt, dass ein Rückschlag wie die Anhebung der der Einfuhrsteuern, dem Wachstum nicht im Weg stehe.

Allerdings hält die Dutch Flower Group die Zukunft mit Blicl auf die immer älter werdende Gesellschaft für nicht ganz so rosig. Die aktuelle Generation würde viel weniger Blumen und Pflanzen kaufen und das werde in fünf Jahren ein Problem sein, sagte Brockhoff. Hiergegen müsse man mit einer gemeinsamen Förderung und mit einem größeren Budget ankämpfen.

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