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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DUH: Fordert Mehrweg- statt Einweg-Paletten
Zum Transport der Pflanzen vom Erzeuger zum Händler werden zu 95% umwelt- und klimaschädliche Einweg-Plastikpaletten eingesetzt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert deshalb Baumärkte, Supermärkte, Discounter und Pflanzenhändler auf, zum Schutz von Klima und Ressourcen endlich auf Mehrweg-Alternativen zu setzen. Die neue Ampel-Koalition sieht der Umwelt- und Verbraucherschutzverband in der Pflicht, diesen Umstieg mit gesetzlichen Vorgaben voranzutreiben. Schnell wirksam wäre eine Abgabe auf Einwegpaletten von mindestens 20 Cent. Auch eine verpflichtende Mehrwegquote für Transportverpackungen ist zielführend.
„Große Supermarktketten oder Baumärkte können noch so viel über Abfallvermeidung und Klimaschutz sprechen – solange sie die einfachsten Dinge nicht umsetzen, ist das pure Scheinheiligkeit. Insbesondere beim Transport von Pflanzen vom Erzeuger zum Händler, wo die Wege sich meist wiederholen, können problemlos Mehrwegpaletten eingesetzt werden. Bei Schnittblumen sind Mehrweg-Transportbehälter längst die Regel. Doch beim Pflanzentransport lassen 150 Mio. Einweg-Plastikpaletten die Müllberge jedes Jahr und besonders zur Adventszeit weiter anwachsen. Die Ampel-Koalition muss dem umwelt- und klimaschädlichen Treiben von Ikea, Lidl, Obi & Co. durch eine Abgabe auf Einweg endlich Einhalt gebieten“, fordert die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.
Mehrweg-Transportverpackungen können hundertfach wiederverwendet werden und verursachen im Vergleich zu Einweg circa 30% weniger CO2. Trotzdem führen sie im Pflanzenhandel bislang ein Nischendasein.
„Verbraucherinnen und Verbraucher möchten mit dem Kauf von Weihnachtssternen, Amaryllis und Christrosen ihre Wohnzimmer verschönern und nicht für Unmengen an Plastikmüll sorgen. Allein bei Lidl werden jährlich 7,5 Mio. Plastik-Einwegtrays entsorgt, beim Baumarkt toom sind es sogar 8 Mio. . Und auch als vermeintliche Nachhaltigkeitsspitzenreiter gerühmte Unternehmen wie Ikea setzen auf Einweg und schaden damit der Umwelt. Dabei gibt es längst praktikable Mehrweg-Lösungen. Allein der Wille der Händler ihr eigenen Umweltversprechen umzusetzen fehlt bislang. Das ist absolut unverständlich“, kritisiert der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.
Neben den ökologischen Vorteilen lohnt es sich für den Handel auch aus wirtschaftlicher Perspektive, auf Mehrweg-Transportverpackungen zu setzen. Deren Einsatz ist um die Hälfte günstiger als der ständige Neukauf von Einwegverpackungen. (DUH)

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