- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Düsseldorf: Diskussion über Zukunft des ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Düsseldorf: Diskussion über Zukunft des Großmarkts
Bei einer Vollversammlung der Händler hat die GbR-Geschäftsführung deutlich gemacht, dass in der letzten Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und der IDR deutliche Fortschritte erzielt wurden, zum Beispiel über die Miethöhe der künftigen Markthallen an der Ulmenstraße. Zudem hatte der OB zugesagt, einen konkreten Verfahrensvorschlag vorzulegen, um eine zügige Lösung der Entschädigungsansprüche zu ermöglichen, die eine Vielzahl von Händlern bei Abriss der alten Hallen und bei Umzug in die geplanten neuen Gebäude für ihre eigenfinanzierten Kühl- und Büroräume erheben werden.
Peter René Hecker, Geschäftsführer der Großmarkt Düsseldorf Zwei.Null GbR: „Die Entschädigungsproblematik wird ein wesentlicher Knackpunkt bei den Verhandlungen sein. Ohne eine befriedigende Regelung werden wir einem neuen Gesamtmietvertrag wohl nicht zustimmen können.“
Bei den Gesprächen über den Blumengroßmarkt, der ebenfalls seinen Platz auf dem Gelände hat, ist eine Sonderlösung anzustreben: Neuinvestitionen für diesen Bereich können mit Landesmitteln gefördert werden, weil dort fast ausschließlich Erzeuger ihre Produkte anbieten.
Nach dem Votum der Mitglieder und Händler strebt der GbR-Vorstand nun an, zwei Generalmietverträge mit der IDR abzuschließen. Einen für den Bereich Lebensmittel, einen weiteren für den Blumengroßmarkt.
Bei einigen Kostenpositionen für den Hallenneubau ist abzuklären, inwieweit einzelne Baumaßnahmen verzichtbar sind, um den künftigen Mietpreis zu mindern. Peter René Hecker sieht die GbR nach dem Abstimmungsergebnis in einer gestärkten Position für die künftigen Verhandlungen. 23 Mitglieder, darunter der Blumengroßmarkt, hatten bei der Vollversammlung ihr Votum abgegeben. 18 stimmten mit Ja, fünf sprachen sich gegen die Erteilung des Verhandlungsmandats aus. Unter den fünf Nein-Stimmen befinden sich allerdings auch sehr große Handelsbetriebe, die für den Großmarkt ein besonderes Gewicht haben.
Hecker: „Als nächsten Schritt werden wir eine Betreibergenossenschaft für den Lebensmittelbereich gründen und das Managementkonzept für den Gesamtbetrieb entwickeln.“
Bekenntnis zum Radschlägermarkt
Der Radschlägermarkt, bislang regelmäßig von der Stadt auf dem Großmarktgelände organisiert, soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Der beliebte Trödelmarkt wird nach Vorstellungen der Großmarkt Düsseldorf Zwei.Null GbR künftig von der neuen Genossenschaft – als Generalmieter – betrieben.
Zudem werden Konzepte für weitere Veranstaltungen entwickelt. Dadurch sollen der Großmarkt und die dort gehandelten Produkte stärker ins Bewusstsein der Düsseldorfer gerückt werden. Hecker: „Wir setzen dabei auf Transparenz und Offenheit und sehen die Chance, den Bekanntheitsgrad und das Image des Großmarkts zu verbessern.“

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.