Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Düngemittel: Versorgung sichergestellt

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist laut Bundesregierung die Versorgung der landwirtschaftlichen Betriebe mit Düngemitteln gesichert.

Im bisherigen Jahresverlauf seien alle gängigen Düngemittel zu jeder Zeit lieferbar gewesen. Bild: GABOT.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stütze sich auf regelmäßige Abfragen des Sachstands der Düngemittelindustrie, des Handels und der Interessenvertretungen der Landwirtschaft, heißt es in der Antwort (20/4438) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/3988) der CDU/CSU-Fraktion.

Demnach seien mit Verweis auf Importdünger und vor dem Hintergrund der durch die Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen in Hinblick auf die Versorgung der heimischen Düngemittelindustrie mit Erdgas auch im Jahr 2023 keine Engpässe bei der Verfügbarkeit von Düngemitteln zu erwarten.

Der Inlandsabsatz von mineralischen Düngemitteln in Deutschland werde quartalsweise vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Aus der Datenbank des Statistischen Bundesamtes könne der jeweils aktuellste Wert heruntergeladen werden. Prognosen würden dort jedoch nicht erstellt. Zahlen zum dritten Quartal 2022 würden am 30. November 2022 veröffentlicht.

Für die kommende Anbauperiode bestünden bereits Lieferverträge über einen nicht unerheblichen Anteil des Jahresbedarfs an Stickstoffdüngemitteln. Diese Branchenangaben variierten zwischen 30 und 60%. Danach seien im bisherigen Jahresverlauf alle gängigen Düngemittel zu jeder Zeit lieferbar gewesen, auch wenn sich die Lieferzeiten zum Teil erheblich verlängert hätten. (hib/STO)

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