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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DRV: Unternehmen steigern Bilanz um 2%
„Die Genossenschaften der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind eine Unternehmensgruppe, die Initiativen ergreift, Eigenverantwortung und Engagement zeigt. Dieses Selbstverständnis ist nicht nur die Ursache dafür, dass unseren Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr die positive Umsatzentwicklung gelungen ist. Es sorgt auch dafür, dass die Unternehmen in der aktuellen Krise ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können“, sagt DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp.
Den größten Zuwachs verbuchten im Jahr 2019 die Unternehmen der Vieh- und Fleischwirtschaft. Sie steigerten ihren Umsatz um 9,1% auf 7,2 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie die Rekordpreise für Schlachtschweine.
Mit 37,5 Mrd. Euro machen die Unternehmen der Warenwirtschaft weiterhin den größten Anteil des Umsatzes aus. Sie steigerten ihr Ergebnis leicht um 1,3%.
Ein Plus von 2,9% verbuchten auch die Unternehmen der genossenschaftlichen Obst-, Gemüse- und Gartenbauwirtschaft. Ihr Umsatz belief sich auf gut 3,5 Mrd. Euro. Dabei haben gute Ergebnisse bei Zierpflanzen und Obst das leichte Minus bei Gemüse mehr als ausgeglichen. Wie im Vorjahr war auch 2019 die Vegetationszeit der Kartoffeln von Hitze und Dürre geprägt.
Auch die Milchwirtschaft verbuchte Zugewinne. Diese Unternehmensgruppe steigerte ihren Umsatz um 2,6% auf 13,5 Mrd. Euro. Entscheidend waren gleichbleibende Anlieferungsmengen und ein relativ fester Milchpreis. Die leichte Abschwächung bei diesem war auf die geringeren Erlöse für Milchfett zurückzuführen, die durch Steigerungen bei anderen Produkten nicht vollständig kompensiert wurden.
Ebenfalls konstant entwickelte sich der Umsatz der genossenschaftlichen Weinwirtschaft. Sie verbuchte etwa 0,8 Mrd. Euro. Die Produkte der Winzer und Weingärtnergenossenschaften in Deutschland sind beim Verbraucher sowohl im In- als auch im Ausland weiterhin beliebt.
Einzig bei den Agrargenossenschaften ist der kumulierte Umsatz zurückgegangen. Er sank um 10% auf 1,7 Mrd. Euro. Dies dürfte zum einen auf Mindererträge beim Getreide in verschiedenen Regionen zurückzuführen sein. Sie fielen mitunter so enttäuschend aus wie im Jahr 2018. Hinzu kamen geringere Erzeugerpreise. (DRV)

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