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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DRV: "Kampf um Arbeitskräfte - Zweiter Sieger verliert immer"
Der Arbeitskräftemangel wird nach Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) zu einer der drängendsten Herausforderungen für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft. „Bis zum Jahr 2040 fehlen dem Arbeitsmarkt pro Jahr rund 400.000 Kräfte. Der Wettbewerb um Köpfe wird sich zuspitzen“, sagte DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers anlässlich der Fachkonferenz in der DZ BANK.
Nach Aussage des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) dauert es durchschnittlich 69 Tage, bis eine vakante Stelle wiederbesetzt ist. „Neubesetzungen werden künftig noch schwieriger“, betonte IAB-Experte Christian Schneemann. Für die Arbeitskräftegewinnung sei auf lange Sicht gezielte Migration und kurzfristig die zügige Integration Geflüchteter in die Erwerbstätigkeit erforderlich. Ebenso müsse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Er empfahl zudem die stärkere Förderung junger Menschen ohne Schulabschluss.
Genossenschaften haben beste Voraussetzungen, um auf dem Arbeitsmarkt zu überzeugen. Sie bieten sinnstiftende Jobs, übernehmen soziale Verantwortung und leben Nachhaltigkeit. Das werden Genossenschaften noch stärker herausstellen, um auf dem Arbeitsmarkt zu punkten. Ehlers: „Beim Kampf um Arbeitskräfte verliert der zweite Sieger immer.“

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