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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DRV: Fachtagung für Obst- und Gemüsegenossenschaften
Vom 20. bis 22. März fand in Hamburg die Fachtagung für Obst- und Gemüsegenossenschaften des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) statt. 70 ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte, Geschäftsführer und Mitglieder der Obst- und Gemüsegenossenschaften diskutierten über die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Branche angesichts volatiler Märkte und anhaltender Handelshemmnisse.
DRV-Präsident Manfred Nüssel betonte zu Beginn der Tagung, dass die Erschließung von Exportmärkten höchste Priorität hat. Hierzu brachte das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Branche die Erstellung von Gutachten für neun Zielländer des deutschen Apfelexports auf den Weg. „Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium, dem Julius Kühn-Institut und der Wirtschaft als gemeinsame Aktivität zur Öffnung weiterer Zukunftsmärkte muss ausgebaut und professionalisiert werden. Nur durch die koordinierte Organisation und fundierte wissenschaftliche Analysen können neue Märkte erschlossen werden“, so Nüssel.
Dr. Andreas Eisen, Bereichsleiter des gastgebenden Genossenschaftsverbandes, betonte die herausragende Stellung des Alten Lands für die deutsche Apfelproduktion und ging auf aktuelle Entwicklungen ein. “Bei der Umsetzung der Gemeinsamen Marktordnung für Obst und Gemüse müssen praxisgerechte Lösungen im Vordergrund stehen. Darüber hinaus müssen die Voraussetzungen für den Export in Drittländer erleichtert und nicht durch Handelshemmnisse weiter erschwert werden“, betonte Dr. Eisen.
Im Fokus des ersten Veranstaltungstages standen die zahlreichen Fragestellungen rund um die Gemeinsame Marktordnung (GMO). Dr. Jens Schaps, Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission, erläuterte die aktuellen Inhalte und Änderungen in der Durchführungsverordnung (DVO) 543/2011. DRV-Geschäftsführer und Leiter des Brüsseler Verbindungsbüros, Dr. Thomas Memmert, gab einen umfassenden Einblick in die EU-Interessenvertretung. Karin Quante vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informierte über Rechtsentwicklungen im pflanzlichen Bereich, die mit den Tagungsteilnehmern intensiv diskutiert wurden.

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