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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DRV: Ehlers fordert Folgenabschätzung
„Das auch in der Biodiversitätsstrategie der EU festgelegte Ziel einer nachhaltigeren Landbewirtschaftung unterstützen wir. Aber bei den vorgeschlagenen Maßnahmen befürchten wir Produktionsrückgänge, Kostensteigerungen und Einkommensverluste für die Landwirte. Außerdem Einschränkungen des internationalen Handels sowie steigende Preise für Verbraucher und eine Gefährdung der Ernährungssicherung insbesondere in Entwicklungsländern“, kritisiert Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).
Ehlers bezieht sich auf eine Studie, die kürzlich vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht wurde. Der DRV hat die Ergebnisse im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit über 60 Unternehmensvertretern, Wissenschaftlern und Vertretern der Landwirtschaftsabteilung der US-Botschaft in Berlin diskutiert.
„Ich erwarte, dass die EU-Kommission, aber auch unsere nationalen Forschungsinstitute, rasch fundierte Folgenabschätzungen der Kommissionsvorschläge zur Diskussion stellen. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass die Maßnahmen zwar einen kleinen Beitrag zum so wichtigen Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, als Folgen aber drohen steigende Kosten sowie Einkommensverluste in der EU – von einer Gefahr für die Ernährungssicherung in vielen Entwicklungsländern ganz zu schweigen“, sagt Ehlers. Der DRV fordert die Kommission deshalb auf, ihre Strategie und die vorgeschlagenen Maßnahmen zu überarbeiten. Dabei muss der gleichermaßen umweltgerechten wie effizienten Erzeugung von Nahrungsmitteln absolute Priorität eingeräumt werden. Ehlers: „Entscheidungen müssen auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen werden. Pauschale, rein politisch festgelegte Ziele bringen die Märkte ins Ungleichgewicht. Dies ist in der Vergangenheit noch immer schiefgegangen.“ (DRV)

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