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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Do it for me": Handwerk gewinnt Anteile am DIY-Markt
Im DIY-Markt verschieben sich die Marktanteile: Das Handwerk, aber auch der Distanzhandel gewinnen, Bau- und Heimwerkermärkte verlieren. Das zeigt die neue Studie „Der DIY-Markt in Deutschland – Teil I“ von IFH Köln und Klaus Peter Teipel Research & Consulting. In einzelnen Warengruppen haben die Vertriebswege eine unterschiedliche Bedeutung. Der DIY-Gesamtmarkt wuchs 2015 auf rund 229 Mrd. Euro.
Das Handwerk konnte im deutschen Do-it-Yourself-Markt (DIY) in den vergangenen Jahren Marktanteile gewinnen. Auch der Distanzhandel – dazu zählen Versandhändler, Internet-Pure-Player und Herstellerdirektvertrieb – baute seine Marktanteile aus, während die Bau- und Heimwerkermärkte Anteile verloren. Das zeigt die neue Studie „Der DIY-Markt in Deutschland“ von IFH Köln und Klaus Peter Teipel Research & Consulting. So sank der Marktanteil der Bau- und Heimwerkermärkte zwischen 2005 und 2015 von elf Prozent auf 9,3%. Gleichzeitig konnte der Distanzhandel seinen Anteil am DIY-Markt von 2,6% auf 3,5% ausbauen. Der Marktanteil der Handwerker stieg im gleichen Zeitraum von 47,4% auf 51,5%.
„Wir können zwei wesentliche Trends im DIY-Markt beobachten: Die zunehmende Digitalisierung und die steigende Bedeutung von Dienstleistungen. Das Handwerk gewinnt Marktanteile, da aufwendige Heimwerkerprojekte nicht mehr vollständig von Konsumenten selbst sondern von professionellen Handwerkern ausgeführt werden – ‚do it for me‘ statt ‚do it yourself‘“, interpretiert Klaus Peter Teipel die Studienergebnisse.
Unterschiedliche Bedeutung der Vertriebswege in einzelnen Warengruppen
Aufgrund der enormen Sortimentsvielfalt im DIY-Markt fällt die Bedeutung der Vertriebsformen in einzelnen Warengruppen unterschiedlich aus. So erreicht das größtenteils kleinbetrieblich strukturierte Handwerk in einigen Warengruppen aus dem Bereich Baustoffe einen Marktanteil von bis zu 90%. Die DIYBranchenfachmärkte sind in ihrem jeweiligen Sortimentsbereichen traditionell stark vertreten. Beispielsweise halten die Raumausstattungsfachmärkte bei Bodenbelegen einen Marktanteil von 25,9%.
„Die DIY-Branchenfachmärkte konnten zuletzt überdurchschnittlich wachsen und halten stabile Marktanteile. Der kleinbetriebliche übergreifende Fachhandel befindet sich dagegen erkennbar auf dem Rückzug“, so Christian Lerch, Consultant am IFH Köln.
DIY-Gesamtmarkt weiterhin auf Wachstumskurs
Der Umsatz im DIY-Gesamtmarkt konnte 2015 erneut gesteigert werden. Das Plus von einem Prozent reicht zwar nicht an frühere Wachstumsraten oder den Durchschnitt der letzten zehn Jahre heran, mit einem Volumen von rund 229 Mrd. Euro auf Endverbraucherebene (inklusive Mehrwertsteuer) erreichte der DIY-Markt jedoch einen neuen Höchststand. Jeder Deutsche gab im vergangenen Jahr im Durchschnitt 2.818 Euro für Farben, Schrauben, Fenster, Pflanzen und Co. aus. (IFH Köln)

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