Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DLG: Zielkonflikte bei Wasserbedarf und -dargebot

Feldbewässerung, welche die Verfahren Beregnung, Berieselung und Tropfbewässerung einschließt, ist unter vielen bodenklimatischen Bedingungen die Grundlage für eine zufriedenstellende Ernte.

Bewässerung ist eine Grundbedingung für die Erzeugung der gewünschten Qualitäten. Bild: GABOT.

Auch in Mitteleuropa – einschließlich Deutschland – werden zusätzliche Wassergaben an Trockenstandorten oder auf leichten Böden mit geringer Wasserhaltekapazität benötigt, um die Erträge abzusichern. Für zahlreiche Kulturen, besonders bei Gemüse und Obst, sind sie eine Grundbedingung für die Erzeugung der gewünschten Qualitäten. Mit den Themenkomplexen „Wasserbedarf und -bereitstellung in Niedersachsen" sowie „Alternative Strategien zur effizienten Nutzung des Wasserdargebotes" beschäftigt sich die diesjährige Bewässerungstagung sowohl mit dem Zielkonflikt zwischen Wasserbedarf und -dargebot als auch mit möglichen alternativen Strategien, um das verfügbare Wasser effizienter nutzen zu können. 
 
Nach der Begrüßung und Eröffnung der Tagung durch die Vorsitzende der DLG-Arbeitsgruppe Bewässerung, Dr. Sandra Kruse, stehen im ersten Themenkomplex Wasserbedarf und -bereitstellung am Beispiel von Niedersachsen im Fokus. In welchem Verhältnis stehen Landwirtschaft und Bewässerung vor Ort? Wie stellen sich die wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dar, die wesentlich durch das Wasserversorgungskonzept und den Grundwasserbewirtschaftungserlass beeinflusst werden? Und wie setzt man die im DWA-Merkblatt M590 festgesetzten Grundsätze und Richtwerte zur Beurteilung von Anträgen zur Entnahme von Wasser für die Bewässerung im Hinblick auf Zusatzwasserbedarfe im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) methodisch um? Diese Fragen beantworten Experten der Landwirtschaftskammer, aus dem Landes-Umweltministerium sowie dem LBEG.
 
Im zweiten Themenkomplex wird es dann um alternative Strategien zur effizienten Nutzung des Wasserdargebotes gehen. Verschiedene Praxisberichte zu Wasserwiederverwendung und aus Projekten zum Wassermanagement sind hier ebenso Thema, wie eine Präzisionsbewässerungsteuerung im Sonderkulturbereich auf Basis einer IOT-Automatisierung (IOT, engl. Internet of things, d. h. ins Internet eingebundene Echtzeitsensorik und -aktorik).
 
Dem Tagungsprogramm schließen sich am ersten Veranstaltungstag eine interne Sitzung der DLG-Arbeitsgruppe Bewässerung sowie ein gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant an, bevor es am zweiten Veranstaltungstag zu einer Fachexkursion mit Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebes mit Kreisberegnung, des Speicherbeckens des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Uelzen sowie der Versuchsstation der Landwirtschaftskammer Niedersachsen geht.
 
Die DLG-Bewässerungstagung findet statt am 10. und 11. Juli 2024 im Hotel „Deutsche Eiche", Soltauer Straße 14 in 29525 Uelzen. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

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