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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DLG-Preis: Kartoffelbäuerin Melanie Schmitt geehrt
„Die Kartoffel gehört seit Generationen fest zu unserem Betrieb“, erzählt die junge Pfälzerin, die seit ihrer Kindheit in den elterlichen Betrieb hineinwuchs und sich wie viele andere versierte Bäuerinnen und Bauern im Lande mit großer Leidenschaft den Ideen und den Inhalten der KMG verschrieben hat. Ihr Kartoffelacker wird beispielsweise von Hinweisschildern der KMG flankiert, aus gutem Grund: „Ich habe die Schilder aufgestellt, um Passanten ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, dass hier Kartoffeln angebaut werden - viele wissen ja gar nicht mehr, wie die eigentliche Pflanze aussieht, bevor die Kartoffel im Supermarkt landet.“
Trotz ihrer jungen Jahre, bemerkt auch sie ein Umdenken im Konsumverhalten: „Durch die Zunahme an Single-Haushalten hat sich beispielsweise die Portionierung verändert und dem gesellschaftlichen Rahmen angepasst. Verkaufseinheiten von einem oder zwei Kilos sind heutzutage populärer als der klassische 25-Kilo-Sack, der im Keller eingelagert wird.“ Für den Kartoffelkonsumenten hat dies unter anderem den Vorteil, dass er nun schneller Gelegenheit erhält, zwischen verschiedenen Kartoffelsorten und -arten zu wählen, und so einen umfassenderen Einblick in die erstaunliche Vielfalt unseres Lieblingsgemüses bekommt.
Für ihr großes Engagement wurde die 23-jährige Jungbäuerin Melanie Schmitt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) jetzt mit dem Internationalen DLG-Preis geehrt. Einen Teil des Preisgelds in Höhe von 2.500 Euro wird Frau Schmitt, die zeitgleich zu ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit Agrarwirtschaft mit dem Schwerpunkt Intensivkulturen studiert, für die außerhochschulische Weiterbildung nutzen und neben einer Studienreise nach Neuseeland auch an Seminaren rund um die Kartoffel teilnehmen: „Natürlich möchte ich mich hier weiterbilden, es gibt auch für mich noch viel zu dem Thema ‚Kartoffel‘ zu erfahren und zu lernen.“

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