Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DKHV: Neues Aus- und Weiterbildungskonzept gestartet

Seit den 90er Jahren gibt es die brancheninterne Aus- und Weiterbildung „Fachkraft Kartoffel“, die vom Ausschuss der Spitzenverbände getragen und vom Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV) umgesetzt wird.

Seit den 90er Jahren gibt es die brancheninterne Aus- und Weiterbildung „Fachkraft Kartoffel“, die vom Ausschuss der Spitzenverbände getragen und vom Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV) umgesetzt wird. Doch Strukturwandel und Nachwuchssorgen gehen auch an der Kartoffelbranche nicht spurlos vorüber. Nun geht die Branche unter Federführung des DKHV neue Wege. Seit 2015 wird die Ausbildung zur Fachkraft modernisiert und strukturiert. Die Tradition der Fachkraftausbildung wird in ein breit gefasstes, modulares Aus- und Weiterbildungssystem überführt.

Die Kurse richten sich zielgruppengenau an Mitarbeiter in den Unternehmen sowie neu zu berufende und erfahrene Sachverständige als auch an die Schiedsrichter. Den Start des neuen Ausbildungskonzeptes erlebten rund 50 Sachverständige nach Berliner Vereinbarungen und den europäischen Kartoffelhandelsbedingungen RUCIP am 17. November 2016 in Kassel. Der Lehrsachverständige Gunter Henze, DKHV-Präsident Thomas Herkenrath und Rechtsanwalt Dr. Albert Michael Tilmann informierten über die Weiterentwicklungen der nationalen und europäischen Handelsbedingungen. Gunter Henze ging speziell auf die Stellung des Sachverständigen ein und betonte, dass die Voraussetzung für seinen Einsatz die nachweisliche Vereinbarung der BV sei. Insbesondere der mit einer praktischen Übung gekoppelte Vortrag von Thomas Herkenrath zu den europäischen Kartoffelhandelsbedingungen RUCIP demonstrierte die große Verantwortung der Sachverständigen im globalisierten Kartoffelhandel. Gutachten sind fester und wichtiger Bestandteil in Schiedsgerichts- oder Gerichtsverfahren, wie RA Dr. Tilmann in seinen Ausführungen eindrucksvoll demonstrierte.

Der Auftakt des neuen Ausbildungskonzeptes ist gelungen: Die Sachverständigen begrüßten einhellig die neue Art der Veranstaltung. Im Juni wird dann als nächster Schritt erstmals die neue Ausbildung zur Fachkraft Kartoffel durchgeführt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

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