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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DKHV: Kartoffelwirtschaft fördert Fachkräfte
Die Kartoffelwirtschaft macht sich für die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter stark. Erfahrene Kartoffelfachleute vermitteln im Lehrgang des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV) „Fachkraft Kartoffel“ ihr Wissen in unterschiedlichen Bereichen. Vom Acker bis zur Frischetheke: Mit dem Lehrgang bildet die Branche Experten aus, die in der gesamten Bandbreite der Kartoffelwirtschaft tätig werden können. Der Kurs ist auch für Quereinsteiger geeignet. DKHV-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz betont, dass der DKHV damit seiner Verantwortung gegenüber dem Produktionsstandort Deutschland nachkommt: „Neben den günstigen natürlichen Anbaubedingungen profitiert die heimische Kartoffel vom Knowhow der Menschen, die sie züchten, handeln und verarbeiten. Als Branche sind wir auf diese Standortvorteile angewiesen. Wir fördern unsere angehenden Fachkräfte deshalb fortlaufend.“
Wissensvermittlung in Theorie und Praxis
Der Lehrgang „Fachkraft Kartoffel“ gliedert sich in jeweils zweitägige Einheiten im Juni und im Novem- ber. Während im Sommer die Feldarbeiten den Schwerpunkt darstellen, dreht sich im Herbst alles um Ernte und Lagerung. Der jüngste Kurs fand am 21. und 22. Juni im niedersächsischen Uelzen statt. Die Dozenten übermittelten zum Auftakt theoreti- sche Grundlagen. Thema waren unter anderem der Aufbau der Kartoffelpflanze und die Unterscheidung der Merkmale einzelner Kartoffelsorten. Am zweiten Tag der Lehrveranstaltung fanden praktische Schulungen zur Bestandsbeurteilung in den Schau- und Lehrgärten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Suderburg statt. Mit dem erworbenen Wissen suchten die Teilnehmer die Kartoffelpflanzen nach Schadbildern ab. Der letzte Teil der Lehrveranstaltung fand auf dem Gelände der Wipperau GbR in Uelzen statt. Die Beurteilung der Qualität eines Praxisbestandes nach den Berliner Vereinbarungen wurde demonstriert. Und in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt des Interesses: die Wasserversorgung der Kartoffel für eine gute Knollenqualität und einen stabilen Ertrag.
Mit großem Interesse sehen die Teilnehmer dem zweiten Teil der Ausbildung Anfang November entgegen. (DKHV)

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