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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DKHV: Gesetzgebung zu Züchtungsmethoden kritisch begleiten
Die EU-Kommission hat einen Vorschlag unterbreitet, um den Einsatz moderner Züchtungsmethoden gesetzlich neu zu regeln. Dieser ermöglicht die schnellere Züchtung von neuen Kartoffelsorten, die Extremwetterbedingungen standhalten und länger haltbar sind. DKHV-Präsident Thomas Herkenrath sieht darin Chancen für eine noch nachhaltigere Kartoffel-Versorgung: „Die Agrarbranche hat den Entwurf aus Brüssel überwiegend positiv aufgenommen. Mit dem Kommissionsvorschlag zu den neuen Züchtungsmethoden hat die EU einen wegweisenden Ansatz zur Novellierung von modernen Züchtungsmethoden vorgelegt. So können moderne Züchtungsmethoden gezielt dazu genutzt werden, um resistentere Kartoffelsorten zu entwickeln, die Extremwetterbedingungen besser Stand halten, vor allem aber mit geringerem Einsatz von Pflanzenschutzmittel auskommen und sich verlustärmer lagern lassen. In Zeiten des Klimawandels stärkt das die Zukunftsfähigkeit der Kartoffelwirtschaft und reduziert gleichzeitig Food Waste. Wir werden den Prozess im Sinne unserer Mitgliedsunternehmen weiterhin kritisch begleiten.“
Berücksichtigung von KMU
Der pragmatische Vorschlag zum Umgang mit modernen Züchtungsmethoden stärkt den Wirtschaftsstandort Europa. DKHV-Präsident Herkenrath betont, dass es jetzt um eine zielgerichtete Umsetzung geht: „Mit dem Einsatz der neuen Methoden schließen wir im globalen Wettbewerb zu anderen Wirtschaftsräumen auf. Nun geht es darum, mit Augenmaß die Strukturen der europäischen und deutschen Agrarwirtschaft zu berücksichtigen. So darf es auch keine Patentierung neuer Sorten durch internationale Großkonzerne geben. Nur so werden unsere mittelständischen Züchterhäuser international wettbewerbsfähiger und die Landwirte erhalten schneller modernere Sorten, mit denen sie die Lebensmittelproduktion noch nachhaltiger gestalten können.“ (DKHV)

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