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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DKHV: Bietet praxisorientierte Weiterbildung zur Fachkraft Kartoffel
Am 11. und 12. November 2024 fand in Neuburg an der Donau der zweite Teil der Weiterbildung zur „Fachkraft Kartoffel“ des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV) statt. Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland haben die praxisnahe Fortbildung besucht, die sich inhaltlich auf die zentralen Themen der Ernte, Lagerung, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und den Handelsbedingungen für Kartoffeln fokussierte.Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem fundierten Vortrag von Xaver Oßwald von der Bavaria Saat Vertriebs GmbH zur Thematik „Ernte und Lagerung“, der anschaulich die besten Verfahren zur Lagerung frisch geernteter Kartoffeln für die unterschiedlichen Verwertungsrichtungen erläuterte. Im Anschluss führte Manuela Hierl von der Agropa Handels GmbH.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem fundierten Vortrag von Xaver Oßwald von der Bavaria Saat Vertriebs GmbH zur Thematik „Ernte und Lagerung“, der anschaulich die besten Verfahren zur Lagerung frisch geernteter Kartoffeln für die unterschiedlichen Verwertungsrichtungen erläuterte. Im Anschluss führte Manuela Hierl von der Agropa Handels GmbH die Teilnehmenden in die Grundlagen des Qualitätsmanagements ein und thematisierte hierbei die Anforderungen und Möglichkeiten zur Qualitätssicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sie ging ferner auf die wachsende Bedeutung von Zertifizierungen, Rückverfolgbarkeit und Lieferantenmanagement ein.
Ein Highlight der Weiterbildung war der umfassende Beitrag von DKHV-Präsident Thomas Herkenrath, der die nationalen und internationalen Handelsbedingungen für Kartoffeln thematisierte. Dabei ging er besonders auf die Berliner Vereinbarung sowie die europäischen RUCIP-Handelsvereinbarungen ein. Herkenrath vermittelte den angehenden Kartoffelfachkräften nicht nur die theoretischen Grundlagen eines Kartoffelgutachtens, sondern ermöglichte ihnen im Rahmen eines Besuchs bei der Agropa Handels GmbH in Brunnen, das erworbene Wissen direkt praktisch anzuwenden und ein Gutachten nach BV zu erstellen. Er legte besonderes Augenmerk auf die optische Beurteilung der Kartoffeln. Im Vortrag von Laura Ritter vom DKHV wurde die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Kartoffelbranche erklärt, wobei sie praktische Lösungsansätze zur Optimierung von Anbau, Lagerung und Transport in Einklang mit Umwelt- und Klimaschutzansprüchen vorstellte.
Die Teilnehmenden lobten die gelungene Verbindung von Theorie und Praxis sowie die Tipps, die sie unmittelbar anwenden können. Besonders positiv wurde der Firmenrundgang hervorgehoben, bei dem die Prozesse der Erfassung, Lagerung, Aufbereitung, Verpackung und Vermarktung von Kartoffeln vorgestellt wurden. Unter der Leitung von den Geschäftsführern Johann Dittenhauser jun. und Johann Dittenhauser sen. erhielten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Abläufe des Unternehmens.
Der DKHV wird auch zukünftig auf die hohe Nachfrage nach praxisorientierter Fortbildung reagieren und weitere Schulungen zur „Fachkraft Kartoffel“ anbieten, um die Branche mit qualifizierten Fachkräften zu stärken. Nach derzeitigem Stand findet Modul 1 im Mai/Juni 2025 und Modul 2 im November 2025 statt.

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