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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DKHV: 17. Internationaler Berliner Kartoffelabend
Die deutsche Kartoffelwirtschaft steht auch in Krisenzeiten für eine zuverlässige nachhaltige Versorgung mit frischen Lebensmitteln. Das ist die Botschaft von Thomas Herkenrath, Präsident des DKHV, und Dr. Gero Hocker, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, in ihren Grußworten auf dem 17. Internationalen Berliner Kartoffelabend. Im Rahmen der FRUIT LOGISTICA empfing der DKHV am 7. Februar rund 450 Gäste aus 14 Ländern im Ballsaal des Hilton Berlin, die über 150 Unternehmen und Institutionen vertraten. Nach drei Jahren, in denen das persönliche Treffen aufgrund der Corona- Pandemie unmöglich war, zeigten sich alle Beteiligten gelöst. In festlichem Rahmen versammelten sich Experten, die die gesamte Bandbereite der Kartoffelbranche abbildeten. Die lebendige Veranstaltung war geprägt von angeregten Gesprächen. Zahlreiche neue und junge Gäste nutzten den Abend, um in den persönlichen Austausch zu treten.
Kartoffelbranche setzt sich für nachhaltige Produktion ein
DKHV-Präsident Thomas Herkenrath unterstrich in seinem Grußwort die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Branche. Zugleich stellte er Forderungen an die Politik: „Kartoffeln sind ein preiswertes, sicheres und gesundes heimisches Lebensmittel, das eine zentrale Rolle in der Ernährungsstrategie der Bundesregierung spielt. Bitte gefährden Sie dies nicht durch ständig weiter steigende Bürokratie und oftmals praxisfremde Überregulierung. Machen wir so weiter, gefährden wir den Produktionsstandort Deutschland und verfehlen unsere eigenen ehrgeizigen Produktionsziele. Wir fordern ein Umdenken: Hin zu einheitlichen, sinnvollen und nachvollziehbaren Regulierungen für die Kartoffelwirtschaft in ganz Europa.“ Hinzu kämen die noch strikteren privatrechtlichen Forderungen des Lebensmitteleinzelhandels. Es gäbe attraktive Alternativen für die Landwirte und Landwirtinnen, die immer öfter den Speisekartoffelanbau im eigenen Unternehmen kritisch prüfen würden. (DKHV)

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