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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DKHV: 1. Resilienz des deutschen Kartoffelstandorts ausbauen
Anlässlich des Runden Tisches zur Schilf-Glasflügelzikade auf Einladung des Bundesministers Rainer am 16. Dezember 2025 in Berlin, mahnen die Branchenverbände die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) und der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) an, dringend die praxisnahe Forschung zu intensivieren.
„Die sukzessive Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade und somit der von ihr übertragenen bakteriellen Krankheiten an Kartoffeln, bedarf einer breit angelegten Bekämpfungsstrategie. Verschiedenen Maßnahmen im gesamten Ackerbau, dazu gehören beispielsweise auch der integrierte Pflanzenschutz und Innovationen bei der Schädlingsbekämpfung und der Züchtung, stellen die Säulen der Bekämpfungsstrategie dar“, so Dr. Justus Böhm, Beiratsvorsitzender der UNIKA. „Wir können die Wertschöpfung in den ländlichen Räumen aufrechterhalten, wenn wir aus der Situation lernen und mit abgestimmten Maßnahmenpaketen schnell und zielgerichtet reagieren“, führt Martin Roffhack, Mitglied des DKHV-Vorstands, aus.
Noch immer ist zu wenig über den Schaderreger-Wirtspflanzen-Komplex bekannt. Böhm und Roffhack plädierten bei dem Runden Tisch für einen finanziellen Ausbau praxisnaher Projekte und der Schaffung entsprechender Personalkapazitäten in Bund und Ländern.
„Wir dürfen den Anbaustandort Deutschland nicht gefährden, denn dieser sichert nicht nur die Versorgung mit diesem hochwertigen Produkt Kartoffeln, sondern auch Arbeitsplätze zumeist im ländlichen Raum und trägt damit zur Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft bei“, so Roffhack.
„Aufgrund der hohen Intensität, mit der der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, sich des Themas angenommen hat und auf Lösungen einwirkt, sind wir guter Hoffnung, wirkungsvolle Maßnahmen und Mechanismen zu entwickeln. Dafür möchten wir Minister Rainer ausdrücklich danken“, ergänzt Böhm.

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