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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DIW-Konjunkturbarometer März: Leichter Anstieg
Zudem verharrt der Barometerwert damit weiterhin klar unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Die Erholung der deutschen Wirtschaft verläuft weiterhin schleppend – zu stark ist nach wie vor die Verunsicherung von Unternehmen und privaten Haushalten angesichts der vielen außen- und innenpolitischen Unwägbarkeiten. Zwar deutet sich in den noch laufenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD eine Einigung der künftigen Regierungsparteien an, zudem wurde das 500 Mrd. Euro umfassende Finanzpaket für die Infrastruktur bereits verabschiedet. Noch bleibt allerdings unklar, wie schnell die Regierung handlungsfähig sein wird und die wirtschaftspolitischen Herausforderungen angehen kann.
Aus der deutschen Industrie, dem Sorgenkind der letzten Jahre, gibt es derweil erste Anzeichen, dass es zumindest nicht weiter bergab geht. Der Einkaufsmanagerindex hat sich seit Jahresbeginn deutlich erholt und auch das ifo-Geschäftsklima tendiert im März erneut nach oben. Während die Einschätzung der Geschäftslage noch verhalten bleibt, haben sich vor allem die Erwartungen der Industrieunternehmen etwas aufgehellt. Die Aussichten auf weitere Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank sowie eine bald klarere wirtschaftspolitische Ausrichtung dürften die Unternehmen dabei zumindest etwas zuversichtlicher stimmen. Der zunehmende Protektionismus insbesondere der Vereinigten Staaten belastet die Aussichten für die deutsche Industrie aber. Wenigstens ist damit zu rechnen, dass sich die Unsicherheiten über die konkreten handelspolitischen Maßnahmen bald etwas abbauen.
Bei den Dienstleistungen haben sich die Erwartungen ebenfalls etwas verbessert. Insgesamt bleibt die Stimmung aber noch gedämpft, was wohl vor allem an der anhaltenden Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte liegt. Dort schlägt sich weiterhin die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt nieder, die aktuell wohl viele Verbraucher*innen zum Sparen statt Konsumieren anregt. Dazu kommt, dass das Preisniveau trotz mittlerweile stabiler Inflationsraten hoch bleibt und die Kauflaune hemmt – und das trotz deutlicher Reallohnzuwächse im vergangenen Jahr.

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