- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Diskussion um Geoblocking: Online-Händle...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Diskussion um Geoblocking: Online-Händler nicht überfordern
Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt bei der Diskussion zum Geoblocking auf europäischer Ebene davor, die Vertragsfreiheit von Online-Händlern einzuschränken. „Die EU-Kommission sollte bei ihren angekündigten Maßnahmen darauf achten, dass Online-Händler auch in Zukunft frei entscheiden können, in welchen Ländern sie den Kunden im Internet welche Waren zu welchen Konditionen anbieten“, so die Büroleiterin des HDE in Brüssel, Astrid Krone-Hagenah. Dürften die Händler ihre Shops nicht mehr nur für Kunden in bestimmten Ländern erreichbar machen oder auf ihre jeweilige für das einzelne Land vorgesehene Website umleiten, so gefährde das die unternehmerische Freiheit der Betriebe. Mit Hilfe von Geoblocking können die Anbieter von Inhalten im Internet ihre Websites für bestimmte Länder sperren oder auf für das einzelne Land speziell zugeschnittene Inhalte weiterleiten.
„Insbesondere kleine und mittelständische Online-Händler sind in der Praxis überfordert, wenn sie im gesamten europäischen Binnenmarkt präsent sein sollen. An vielen Stellen existieren für jedes Mitgliedsland unterschiedliche Regelungen“, so Krone-Hagenah weiter. Die Kenntnis und Anwendung von 28 verschiedenen Rechtssystemen in der EU sei für viele Unternehmen nicht zu leisten. Deshalb sei es auch nicht sinnvoll, die Händler dazu zu zwingen, EU-einheitlich präsent zu sein. Wichtiger sei es, bestehende Handelshemmnisse im Binnenmarkt abzubauen und beispielsweise die Verbraucherschutzbestimmungen in Europa zu harmonisieren. Das sorge bei Verbrauchern und Unternehmen für mehr Transparenz. (PdH)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.