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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Diesel-Fahrverbote: Sorgen im Handel für Umsatzverluste
Das Bundesverwaltungsgericht hat den betroffenen Parteien in der vergangenen Woche die Urteilsbegründung für das Ende Februar diesen Jahres gefällte Urteil zu möglichen Fahrverboten übermittelt. Neben den konkret betroffenen Städten Düsseldorf und Stuttgart wird dem Urteil auch eine Signalwirkung für weitere Städte zugesprochen, die nun entsprechende Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge prüfen müssen. „Einfahrverbote dürfen nur das allerletzte Mittel sein, um den Schadstoff-Anforderungen gerecht werden zu können. Insbesondere der Einzelhandel wird in betroffenen Gebieten unter den Straßensperrungen leiden“, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschlands. Einer HDE-Umfrage zufolge fürchten 70% der betroffenen Händler Umsatzverluste. „Kunden werden Alternativen außerhalb der Citys suchen und finden, Innenstädten drohen weitere Frequenzrückgänge und damit zusätzliche Belastungen“, so der HDE-Chef.
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sehe zudem vor, dass Sperrungen unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit geprüft werden müssten. „Der Handel ist von Sperrungen doppelt betroffen. Nicht nur drohende Kundenverluste sind zu berücksichtigen. Auch die Belieferung der Geschäfte mit Lkw muss aufrechterhalten werden können, dafür sind entsprechende Ausnahmeregelungen dringend geboten“, so Genth.
Genth mahnte weiter an, auch die Automobilhersteller in die Pflicht zu nehmen. „Die Nachrüstung von älteren Diesel-Pkw ist ebenfalls ein wichtiger Baustein für eine verhältnismäßige Umsetzung der Schadstoff- Vorgaben. Die Politik ist daher aufgerufen, die Hersteller deutlicher als bisher in die Pflicht zu nehmen“. (PdH)

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