- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- DHG: Holzfasern - Klimafreundlichkeit na...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DHG: Holzfasern - Klimafreundlichkeit nachgewiesen
Die DHG als Vertriebsgesellschaft und Eifel-Holz als Hersteller haben auf diese Entwicklung frühzeitig reagiert und eine Holzfaseranlage konzipiert, die einen besonders geringen CO2 Footprint ermöglicht. Die vorab durch die Meo Carbon Solutions GmbH aus Köln berechneten Daten aus dem ISCC (International Sustainability and Carbon Certification) Zertifizierungsprozess beim Hersteller Eifel-Holz zeigen, dass die Emissionen von Schwarztorf, wie er bis dato in vielen Blumenerden Verwendung findet, mit 209 kg CO2 – Äquivalente/m³ mehr als 150 mal höher sind als die der Fiohta und Witumix Holzfasern. Für Holzfasern wurden Emissionen von lediglich 1,36 kg CO2 – Äquivalente/m³ festgestellt. Dies gilt bei der Betrachtung einer Kombination aus den beiden Ansätzen Cradle-to-Gate und End-of-Life, die neben der Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe auch das Emissionsverhalten der Endprodukte nach der Verwendung beim Verbraucher bis zur vollständigen Mineralisierung darstellt. Holzfaser gilt als einer der wichtigsten alternativen Ausgangsstoffe zu Torf und wird bereits in bis zu 40 Vol.% in Blumenerden und gärtnerischen Kultursubstraten eingesetzt.
Fiohta und Witumix erreichen diese geringe Klimawirksamkeit durch die konsequente Umsetzung einer ökologischen Strategie. Zur Herstellung werden ausschließlich PEFC zertifizierte Holzhackschnitzel aus der Region mit geringen Frachtwegen eingesetzt. Die zur thermisch- mechanischen Auffaserung im Refinerverfahren notwendige Energie wird in einem hochmodernen Biomassekraftwerk erzeugt, das mit regionalen Reststoffen betrieben wird. Fiohta und Witumix Holzfasern sind nach den Bestimmungen der RHP und des RAL zertifiziert. Sie entsprechen darüber hinaus den strengen Vorgaben für die Produktion/Herstellung von Holz- und Holzprodukten „Natur pur“ der Grünstempel®-Ökoprüfstelle und eignen sich daher ideal für Bioprodukte. Die Zertifizierung nach FSC wird derzeit überprüft. Fiohta ist in drei verschiedenen Fraktionen als Fiohta pro, Fiohta fine und Fiohta drain erhältlich. Darüber hinaus findet das Produkt als Naturfaser-Mulch Anwendung und schützt z.B. Neuanpflanzungen vor dem Austrocknen. (DHG)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.