Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DGG: Konzept für Neustart der Gartenbauwissenschaften

Die Deutsche Gartenbauwissenschaftliche Gesellschaft (DGG) spricht sich für einen grundlegenden Neustart der universitären Gartenbauwissenschaften in Deutschland aus.

Die DGG stellt ein Konzept für den Neustart der Gartenbauwissenschaften in Deutschland vor.

In einem nun veröffentlichten Konzept zeigen sie den deutlichen Bedarf an Forschung und Innovationen durch Gartenbauwissenschaften und den hohen Bedarf an Absolventen u.a. für die Ausbildung an Berufs- und Fachschulen, die Beratung gartenbaulicher Betriebe, sowie Politikberatung und Verwaltung auf. Gleichzeitig sei seit Jahren ein Kahlschlag in den Gartenbauwissenschaften zu beobachten.

Konkret fordert die DGG zwei gartenbauwissenschaftliche Universitätsstandorte in Deutschland. Diese Standorte müssen für ein attraktives Lehrangebot und umfassende interne Vernetzungsmöglichkeiten fachlich breit aufgestellt sein und in Forschung und Lehre die Kernelemente der Gartenbauwissenschaften anbieten. Darüber hinaus müssten noch bestehende gartenbauwissenschaftliche Masterstudiengänge an Universitäten und Hochschulen erhalten und ihre Weiterentwicklung gefördert werden, um die Etablierung der beiden neuen Standorte zu flankieren.

Für die Finanzierung der neu zu etablierenden gartenbauwissenschaftlichen Universitätsstandorte werden jährlich 8 Mio. Euro je Standort über eine Laufzeit von zehn Jahren veranschlagt, die durch den Bund und das beherbergende Bundesland im Rahmen der Kooperationsmöglichkeiten nach Artikel 91 b des Grundgesetzes sowie den Rückgriff auf bestehende oder zukünftige Förderprogramme aufzubringen sind. (ZVG/DGG)

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