Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DGG: "Gärtnern im Zeichen des Klimawandels"

"Gärtnern im Zeichen des Klimawandels" - das Weinheimer Gartengespräch lockte wieder viele Teilnehmer an.

Teilnehmer am Seminartag, Bildnachweis Sylvia Knittel, Bild: GdS.

Der in Weinheim gemeinsam vom Netzwerk Pflanzensammlungen und der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. am 15.4. veranstaltete Seminartag war mit Referenten aus der „grünen Praxishochkarätig besetzt. Der Schwerpunkt lag diesmal auf Auswahl, Pflanzung und Pflege von Gehölzen im Zeichen des Klimawandels. Start war im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof, Weinheim mit der Begrüßung durch den Gartenleiter Prof. Cassian Schmidt. Dabei betonte er die Bedeutung privater Pflanzensammlungen als Kulturgut. Als Beispiel dafür nannte er die Päoniensammlung Frank in Heppenheim, die seit 2010 von Christine Bahlo zusammen mit einer Arbeitsgruppe erhalten und gepflegt wird.

Die Vortragsreihe eröffnete der bekannte Experte Klaus Körber (Dipl.- Ing. agr. Univ.). Er leitet seit 1989 das Sachgebiet Obstbau und Baumschulen an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim bei Würzburg. Körber berichtete von ersten Erfahrungen mit den seit dem Winter 2010/11 aufgepflanzten Bäumen im Versuchsbetrieb „Stutel“. Dort werden seither über 600 Bäume in 150 verschiedenen Arten und Sorten beobachtet. Ziel ist es heraus zu finden, welche Bäume mit dem Klimawandel gut zurecht kommen und heißere und trockenere Sommer aushalten. In einem weiteren Vortrag von Klaus Körber ging es um die beliebten Clematis-Kletterpflanzen. Von diesen gibt es viele robuste Sorten mit dem Erbgut der Italienischen Waldrebe (Clematis viticella). Sie sind pflegeleicht, stellen keine besonderen Ansprüche an den Pflanzplatz und lassen sich auch in kleinen Gärten problemlos halten.

Ein weiterer Beitrag war trockenheitstoleranten Stauden im Terrassengarten Stift Neuburg b. Heidelberg gewidmet. Am Beispiel dieses Projekts zeigte die Gartengestalterin Sonja Maria Kaas (Gesellschaft der Staudenfreunde), wie Blütenstauden und Gräser im Verlauf einer Vegetationsperiode Blickachsen und Räume bilden, die dann im Wechsel der Jahreszeiten spektakuläre Farbverläufe erzeugen.

Ein informativer Gartenrundgang mit Prof. Cassian Schmidt (Hochschule Geisenheim University, Gartenleitung Hermannshof) durch den in voller Blüte stehenden Hermannshof beendete den Seminartag. (Quelle: Deutsche Gartenbaugesellschaft e.V.)

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