Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DFHV: Von gefühlten und tatsächlichen Preissteigerungen

Gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse kaum teurer als im Vorjahr.

"Obst und Gemüse gehören bei frischen Lebensmitteln nicht zu den Preistreibern" Bild: DFHV.

„Es handelt sich offensichtlich um eine versteckte Sympathiekundgebung für unsere Produkte.“ So bewertet der Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes (DFHV), Dr. Andreas Brügger, die Tatsache, dass bei Medienberichten über Preissteigerungen bei Lebensmitteln immer wieder Obst und Gemüse abgebildet würden. „Das ist offensichtlich der Preis, den wir dafür zahlen müssen, dass unsere Produkte so farbenfroh und vielfältig sind.“ Bei Butter sei der Preis zum Beispiel in den letzten Monaten geradezu „explodiert“, aber Butterpäckchen sähen nun einmal nicht so attraktiv aus wie frisches Obst und Gemüse.

Natürlich seien die Logistikkosten auch im Frischebereich stark gestiegen. Sie würden aber nicht immer weitergegeben, denn die bestimmenden Faktoren seien Angebot und Nachfrage. „Gerade die Preise für Obst und Gemüse als saisonabhängige Produkte verändern sich laufend. Was in der einen Woche teurer ist, kann in der nächsten Woche wieder wesentlich günstiger sein.“ (Brügger) Im Juni zum Beispiel hätten die Verbraucher über alle Frische-Warengruppen deutlich mehr als vor einem Jahr gezahlt – allerdings nicht für Obst! Und bei Gemüse gab es die geringste Steigerung mit 3% bei allen Lebensmitteln.

„Es bleibt dabei: Obst und Gemüse gehören bei frischen Lebensmitteln nicht zu den Preistreibern oder anders formuliert: Gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse ist kaum teurer als im Vorjahr.“ (Brügger) (DFHV)

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