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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DFHV: Versorgung mit frischem Obst und Gemüse gesichert
Grundsätzlich ist nach Ansicht des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst und Gemüse gesichert. DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger sieht allerdings für die Zukunft insbesondere im personellen Bereich drohende Probleme: „Der bereits jetzt bestehende Engpass bei LKW-Fahrern wird sich verstärken.“ Vor allem Fahrer aus dem Ausland würden ihr Heimatland nicht verlassen, weniger aus Furcht vor Ansteckung als aus Sorge, nicht mehr zurückkehren zu dürfen. Der DFHV fordert daher bindende Zusicherungen aller nationalen Regierungen, dass LKW-Fahrer nicht unnötig festgesetzt oder ohne Anzeichen einer Erkrankung in Quarantäne gesetzt werden. Die bereits erfolgte Lockerung des Wochenend-Fahrverbots begrüße der DFHV ausdrücklich.
Eine ähnliche Situation wie bei den LKW-Fahrern befürchtet der DFHV auch bei Erntehelfern, die aus den gleichen Gründen jetzt fluchtartig Deutschland verlassen würden. Auch hier sind verbindliche Regelungen der nationalen Regierungen erforderlich. „Es nützt nichts, wenn frisches Obst und Gemüse im Land nicht verteilt oder nicht einmal geerntet werden kann“, sagt Brügger.
Insgesamt arbeite, so der DFHV, die Branche „auf Sicht“. Prognosen, wie das Geschäft am nächsten Tag laufen werde, seien unmöglich, feste Anlieferungszeiten oder Mengenverfügbarkeiten könne niemand mehr garantieren. (DFHV)

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