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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DFHV: Unterstützung bei Vorbereitung auf das Lieferkettengesetz
Noch viele offene Fragen gibt es bei den Mitgliedern des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) zur Umsetzung des Lieferkettengesetzes. Das belegte die große Teilnehmerzahl aus den Mitgliedsunternehmen bei einem Webinar des DFHV Mitte Dezember. „Auch wenn der eigentliche Text des Gesetzes nur knapp 11 Seiten umfasst, so ist doch die Häufigkeit der unbestimmten Rechtsbegriffe erschreckend. Das führt zwangsweise zu Verunsicherungen bei den Unternehmen," sagt Dr. Andreas Brügger, DFHV-Geschäftsführer. Der Markt sei zwar voller interessanter Lösungsangebote, die aber bei genauerer Betrachtung oft weniger das LkSG im Auge haben, sondern sich mehr auf IT-Systeme, Nachhaltigkeitszertifikate oder gar Biodiversität beziehen.
Zu den offenen Punkten gehöre, so Brügger, zum Beispiel die Frage, inwieweit auch Unternehmen, die nicht in den unmittelbaren Geltungsbereich des Gesetzes fallen, betroffen sind. Was kann oder muss von einem unmittelbaren Zulieferer erwartet werden? Was sind mittelbare Zulieferer und in welchem Maße sind sie betroffen? Welches sind überhaupt die Risiken und die Verpflichtungen, die sich tatsächlich aus dem LkSG ergeben? Scheinbar einfache Fragen, die aber in der praktischen Umsetzung schwierig sind.
„Da auch die nun vorliegenden Handreichungen der BAFA keine wirkliche Hilfe sind, wird der DFHV einen eigenen Arbeitskreis von interessierten Mitgliedern einrichten", sagt Brügger. Ziel sei unter anderem die Erarbeitung von fruchthandelsspezifischen Checklisten, zum Beispiel zur Erstellung einer einfachen, aber präzisen Risikoanalyse. (DFHV)

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