Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DFHV: Stipendien für Masterarbeiten zum Thema Sozialstandards

Der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. vergibt vier Stipendien für Masterarbeiten zum Thema Sozialstandards.

DFHV vergibt Stipendien für Masterarbeiten zum Thema Sozialstandards.

„Seit fast zehn Jahren unterstützen wir mit großem Erfolg Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Themenstellungen rund um den Fruchthandel. Jetzt schlagen wir einen neuen Weg ein und wollen Stipendien für Masterarbeiten vergeben.“ Das erklärte der Präsident des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) Dieter Krauß bei der Vorstellung des neuen DFHV-Projektes.

Im Mittelpunkt der Masterarbeiten soll das Thema Sozialstandards stehen. „Die Einhaltung von Sozialstandards bei Anbau und Verarbeitung unserer Produkte steht immer mehr im Fokus auch der Öffentlichkeit.“ (Krauß) Das hätten nicht zuletzt auch die Diskussionen bei der Jahrestagung des DFHV in Berlin gezeigt. Aus Sicht des DFHV gebe es aber noch zahlreiche offene Fragen: Inwieweit beeinflussen Sozialstandards das tatsächliche Einkaufsverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern? Wie lassen sich Sozialstandards überzeugend kommunizieren? Verwirren unterschiedliche Siegel und Standards die Verbraucher? Krauß betonte, dass es sich hier nur um Vorschläge handele, dem Ideenreichtum der Studierenden seien kaum Grenzen gesetzt.

Vergeben sollen bis zu vier Stipendien à jeweils 2.500 Euro für Masterarbeiten. Die Entscheidung über die Vergabe fällt der Vorstand des DFHV. Nach Akzeptanz der Arbeit durch die Hochschulen sollen die Arbeiten vom DFHV auch in der Forschungsreihe veröffentlicht werden. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2019 zu richten an DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger.

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