Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DFHV: Obst und Gemüse nach wie vor preiswert und gesund

„Auch wenn immer wieder behauptet wird, Obst und Gemüse würden zum Luxusgut, so sprechen die Zahlen eine deutlich andere Sprache." Das erklärte der Präsident des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV), Dieter Krauß, anlässlich der Eröffnung der Fruit Logistica in Berlin. Insgesamt seien die Verbraucherpreise bei Obst und Gemüse in Deutschland 2022 gegenüber dem Vorjahr um 2,7% gestiegen, deutlich niedriger als in anderen Bereichen.

Obst und Gemüse ist nach wie vor preiswert und gesund. Bild: GABOT.

„Damit sind Obst und Gemüse nach wie vor preiswerte, aber vor allem gesunde und sichere Lebensmitte" sagt Dieter Krauß. Natürlich gebe es einzelne Produkte, die zu bestimmten Zeiten auch deutlich teurer angeboten wurden. „Das ist für uns aber keine Überraschung, denn die Preise für Obst und Gemüse richten sich nach Angebot, Nachfrage und Saison und schwanken im Laufe eines Jahres oft beträchtlich."

Die Fruit Logistica, so Krauß, zeige einmal mehr die ungeheure Vielfalt an Obst und Gemüse, die Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland Tag für Tag angeboten werde. Dass viele Produkte aus dem Ausland stammten, sei nicht verwunderlich, denn in Deutschland liege der sogenannte „Selbstversorgungsgrad" für Obst bei ca. 20%, für Gemüse bei rund 35%. Bestimmte Obst- und Gemüsearten ließen sich vor allem aus klimatischen Gründen nun einmal nicht in Deutschland produzieren. "Da frisches Obst und Gemüse als Naturprodukte zu den Lebensmitteln mit dem geringsten CO2-Verbrauch gehören, ändern daran selbst längere Schiffspassagen oder Lagerungen in Kühlhäusern nichts," so der Präsident des Deutschen Fruchthandelsverbandes abschließend. (DFHV)

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