Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DFHV: Kritisiert geplantes EU-Verpackungsverbot

Das von der EU geplantes Verbot der Verpackung für Obst und Gemüse sei nicht zielführend, heißt es beim Deutschen Fruchthandelsverband e.V.

Der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. kritisiert das geplante EU-Verbot von Obst- und Gemüseverpackungen. Bild: GABOT.

Der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV) hat das von der EU geplante Verbot der Verpackungen für Obst und Gemüse scharf kritisiert. „Ein solches Verbot ist kontraproduktiv, denn es verringert weder Lebensmittelabfälle noch erhöht es die Haltbarkeit der Produkte", erklärte DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. Darüber hinaus sei es diskriminierend, wenn ein solches Verbot im Lebensmittelbereich als einzige Kategorie ausschließlich Obst und Gemüse betreffe. Verpackungen schützten bei Obst und Gemüse die empfindlichen Produkte vor Beschädigungen und sicherten die Hygiene, sie verlängerten die Haltbarkeit und lieferten Verbraucherinformationen.

Der DFHV unterstütze selbstverständlich die Bemühungen der EU, Verpackungsabfälle zu reduzieren und die Recyclingquoten bei Verpackungen zu erhöhen. Allerdings liege der Anteil von Verpackungsabfällen durch Obst und Gemüse innerhalb der Lebensmittelwirtschaft gerade unter 2%.

„Die gleiche EU-Kommission, die auf der einen Seite Anreize für eine nachhaltige und gesunde Ernährung setzt, schafft auf der anderen Seite de facto die Voraussetzungen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft ab." (Brügger)

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