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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DFHV: Europaweit verbindliche Regelungen gefordert
Mit Unverständnis reagiert der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV) auf die vom Bundeskabinett beschlossene Änderung der Corona-Einreise-Verordnung. Danach werden für Einreisende aus Risikogebieten umfassende Anmelde-, Test- und Nachweispflichten vorgeschrieben. Bisher waren zum Beispiel LKW-Fahrer, die grenzüberschreitend Waren wie Obst und Gemüse transportierten, von der digitalen Reiseanmeldung befreit, wenn angemessene Hygieneauflagen und Schutzkonzepte eingehalten wurden.
„Jetzt hebt die Bundesregierung für Einreisende aus Hochrisiko-Gebieten oder Gebieten, in denen Virusmutationen aufgetreten sind, diese Befreiung auf“, so DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. Angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sei zu befürchten, dass bald auch LKW-Transporte aus den Hauptanbauländern für Obst und Gemüse im Süden Europas von dieser Neuregelung betroffen seien.
Daher fordert der DFHV europaweit verbindliche Regelungen wie sie mit der Green Lanes Richtlinie der Europäischen Union bereits definiert seien. „So werden zum einen die Grenzen für den freien Verkehr von Waren offen gehalten und zum anderen Gesundheitsschutz und Versorgungsicherheit gewährleistet“, so Brügger abschließend.

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