Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DFHV: Drogenschmuggel durch deutschen Fruchthandel

Auch Fruchthandelsunternehmen in Deutschland werden als "ungewollte Dienstboten" beim Drogenschmuggel aus Südamerika nach Europa missbraucht.

Der Obsthandel in Deutschland wird immer wieder "ungewollter Dienstbote" von Schmuggelwaren. Bild: GABOT.

Dieses Fazit zogen Fahnder des Bundeskriminalamtes und des Bayerischen Landeskriminalamtes auf der Jahrestagung des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) in Hamburg. Drogenschmuggler nutzten legale Transportwege für ihre Geschäfte, so zum Beispiel Bananenlieferungen in Kühlcontainern. Normalerweise würden die Drogen bereits im Hafen aus den betroffenen Containern entfernt. Wenn dies allerdings fehlschlage, würde die Ware erst zu einem viel späteren Zeitpunkt in der Lieferkette auftauchen, nämlich in Bananenreifereien, Zentrallägern oder sogar am Point of Sale.

Die Drogenfahnder empfahlen den Handelsunternehmen bei Drogenfunden in der Ware oder zum Beispiel bei Einbruchsspuren, geöffneter, durchwühlter oder fehlender Ware oder auffälligen Personen, die das Gelände beobachteten, umgehend die örtliche Polizei zu informieren. Angesichts des Wertes der Drogen – ein Kilo Kokain habe einen Marktwert, der teilweise deutlich über dem von Gold liege – schreckten die Täter häufig auch nicht vor Gewalt zurück. Von eigenen Aktivitäten werde daher dringend abgeraten. (DFHV)

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