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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutschland summt!: "Lebendige" Friedhöfe gesucht
Der Friedhofsausschuss und die Blühinitiative Asendorf (Niedersachsen) zeigen, dass es geht: Zwischen grünem Rasen, Efeu und Grabsteinen verwandelten sie mindestens 100 Quadratmeter in farbenfrohe Blühparadiese. Kuckucks-Lichtnelke (Silene floscuculi), Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) & Co. bieten aber nicht nur der heimischen Tierwelt ein willkommenes Plätzchen. Auch die Friedhofsbesucher*innen können sich an der Blütenpracht und dem emsigen Treiben erfreuen. Eine farbige Infotafel klärt über die Umgestaltung auf. Für ihr Engagement erzielten die Naturfreund*innen einen zweiten Platz in der Kategorie „Kommunale Flächen, Parks und Baumscheiben“ beim Deutschland summt!- Pflanzwettbewerb.
Auch in Wetzlar (Hessen) gibt es prämiertes Friedhofsgrün. Hier waren die Azubis des Stadtbetriebsamtes in Kooperation mit der Friedhofsverwaltung und der Unteren Naturschutzbehörde aktiv. Sie schufen auf gut 80 Quadratmetern unter anderem eine mit Stauden bepflanzte Trocken- mauer und eine Wildblumenwiese. Der Clou dabei: Für den Bau der Mauer recycelten sie alte Grabsteine!
Auch in diesem Jahr prämiert die Jury des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs wieder insektenfreundlich gestaltete Flächen – in insgesamt neun Kategorien, u. a. kommunale Flächen, Privatgärten, Kleingartenparzellen sowie Schul- und Jugendclubgärten. Jurorin und Diplom-Geoökologin Sigrid Tinz dazu: „Es gibt schon jetzt eine Menge Gruppen und Vereine, Gemeinden und einzelne Leute, die sich für ihren Friedhof stark machen, Teiche anlegen, Wiesen säen, Insektenhotels aufstellen. Sie alle sind eingeladen, mitzumachen!“
Der Wettbewerb ist ein Angebot der Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt. Er findet jährlich vom 1. April bis zum 31. Juli statt. Zu gewinnen gibt es Urkunden, Sachpreise und mit etwas Glück bis zu 400,00 Euro.

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