Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Deutschland: Handel baut weiter auf Bargeld

"Der deutsche Einzelhandel wird auch in Zukunft auf breiter Basis die Bezahlung mit Banknoten und Münzen akzeptieren. Pläne zur Abschaffung oder Beschränkung von Barzahlungen in Deutschland lehnen wir ab", kommentierte HDE-Experte Ulrich Binnebößel die in dieser Woche bekannt gewordenen Pläne Dänemarks, Händlern künftig die Akzeptanz von Bargeld freistellen zu wollen.

"Der deutsche Einzelhandel wird auch in Zukunft auf breiter Basis die Bezahlung mit Banknoten und Münzen akzeptieren. Pläne zur Abschaffung oder Beschränkung von Barzahlungen in Deutschland lehnen wir ab", kommentierte HDE-Experte Ulrich Binnebößel die in dieser Woche bekannt gewordenen Pläne Dänemarks, Händlern künftig die Akzeptanz von Bargeld freistellen zu wollen. 

Die Kunden zahlen in Deutschland traditionell gerne mit Bargeld. Die Bundesbank hatte dazu kürzlich ermittelt, dass beinahe 80% aller Transaktionen in bar abgewickelt werden. Binnebößel warnte im Gegenzug vor weiteren Einschränkungen, die die Bargeld-Akzeptanz im Handel weiter verteuern würden: „Bereits die Umsetzung der Bundesbankpläne, nur noch sogenannte Normcontainer, also große und unübliche Mengen an Münzgeld auszugeben und anzunehmen, hat im Handel für einen ordentlichen Kostenschub bei der Wechselgeldversorgung gesorgt. Weitere Verteuerungen oder Einschränkungen bei der Barzahlung wird die Branche nicht akzeptieren.“ Stattdessen sollten weitere Maßnahmen zur Förderung von Kartenzahlungen geprüft werden. Die kürzlich getroffene europäische Verordnung zu Interbankenentgelten biete dazu einige nationale Umsetzungsoptionen, die die Bundesregierung nutzen könne. (PdH) 

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