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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutschland: E-Rechnung wird zur Pflicht
Bald müssen alle Rechnungen, die an öffentliche Auftraggeber gestellt werden, elektronisch übermittelt und dem so genannten e-Rechnung - Standard entsprechen. Die elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt, übertragen und empfangen wird. Mit XRechnung und ZUGFeRD gibt es 2 konkurrierende Standards. Ab November 2020 wird sie zur Pflicht. Die EU verspricht sich durch die Umstellung zur e-Rechnung Einsparungen von 6,5 Mrd. Euro. Die Pflicht betrifft Großunternehmen gleichermaßen wie Einzelunternehmen.
Lieferanten der Bundesverwaltung können ab sofort Rechnungen elektronisch einreichen. Druck und postalischer Versand entfallen. Das ist gut für die Umwelt und verkürzt die Zeit zwischen Rechnungsstellung und Begleichung.
Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, wünscht sich, dass viele Unternehmen von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen: "Wir haben mit der Einführung der E-Rechnung ein Etappenziel auf unserem Weg, Verwaltungsleistungen bis 2022 auch elektronisch anzubieten, erreicht. Sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung können nun die Vorteile der digitalen Rechnungsstellung und Bearbeitung umfassend nutzen. Das ist ein großer Erfolg."
Umgesetzt wird die Einführung der E-Rechnung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) unter Mitwirkung des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) und der Bundesdruckerei GmbH sowie unterstützt durch Schütze AG und Bonpago GmbH. Ziel ist es, die papierbasierte Rechnungsbearbeitung durch einen elektronischen Rechnungseingang und einen möglichst einheitlichen digitalen Bearbeitungsprozess in der gesamten Bundesverwaltung abzulösen. (BMF)

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