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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutscher Wetterdienst: Neuer Superrechner
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach nimmt einen neuen Superrechner in Betrieb. Das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum (DMRZ) des DWD will mit dem Rechnersystem XC30 des US-amerikanischen Herstellers CRAY die bisherige Leistung weiter steigern - und dabei noch kräftig Strom sparen. Durch mehr Leistung können künftig neue und deutlich komplexere Vorhersagemodelle eingesetzt werden. Sie sollen die Wetter- und Unwettervorhersagen für Deutschland weiter optimieren, gleichzeitig aber auch genauere Berechnungen des zukünftigen Klimas ermöglichen.
Bis zu 2 x 550 Billionen Multiplikationen pro Sekunde möglich
Das zusammen mit dem Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr betriebene Rechnersystem soll in zwei Stufen bis 2014 in der Spitzenleistung auf 2 x 550 TeraFLOPS/s gesteigert werden. Das entspricht unvorstellbaren 2 x 550 Billionen Multiplikationen pro Sekunde oder einer Kapazität von mehr als 30 000 handelsüblichen PCs. DWD-Präsident Prof. Dr. Gerhard Adrian: "Insgesamt ermöglicht der neue Superrechner dem DWD die Nutzung qualitativ verbesserter Methoden der Wettervorhersage und in der Folge eine weiter optimierte Vorhersagequalität. Davon wird auch die Öffent-lichkeit profitieren."
Ensemble-Vorhersagetechnik wird weiter ausgebaut
Durch die zukünftig höhere räumliche Auflösung der Simulationsmodelle in der Wetter- und Klimaforschung müssen immer größere Datenmengen bewältigt werden. Dr. Ulla Thiel, Vizepräsidentin von CRAY Europa: "Mit einer erfolgreichen Installation bei einem Wetterdienst, erbringt ein Hersteller von Supercomputersystemen den Nachweis, dass er höchste Rechenleistung mit höchster Präzision und absoluter Zuverlässigkeit verbinden kann." Der DWD rechnet mit der Ensemble-Technik statt nur einer Vorhersage viele parallele Wettervorhersagen - jeweils mit leicht verschiedenem Anfangszustand. Das Gesamtergebnis ermöglicht dadurch Aussagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Wettersituation eintreten wird. Mit Hilfe dieser Technik soll auch das Warnmanagement des DWD weiter optimiert werden.
Auch andere Behörden rechnen beim DWD
Das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum des DWD verfügt über internationales Know-how, ist weltweit vernetzt und arbeitet rund um die Uhr. Der neue Superrechner hält Reserven vor, die Forschergruppen, aber auch anderen Behörden der Bundesverwaltung für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BVBS) zur Verfügung stehen. (DWD)

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