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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutscher Gemüseanbau: Spargel bleibt die Nummer 1
Im Jahr 2015 wurde in Deutschland auf einer Fläche von 25.700 ha Spargel angebaut. Das entspricht einer Steigerung von 2% gegenüber dem Vorjahr. Damit war Spargel im vergangenen Jahr flächenmäßig die Nummer 1 im deutschen Gemüseanbau.
Die geerntete Spargelmenge blieb mit 114.000 t nahezu konstant. Zwei Drittel der Erntemenge wurden in Niedersachsen (25.200 t), Bayern (18.400 t), Nordrhein-Westfalen (18.000 t) und Brandenburg (15.300 t) erzeugt. Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), bewertet die Erweiterung der Flächen für den Spargelanbau positiv. „Die Verbraucher schätzen unser heimisches Gemüse. Gerade bei Spargel legen die Kunden größten Wert auf Regionalität, Saisonalität und hohe Qualität.“
Speisezwiebeln (11.100 ha) sowie Möhren und Karotten (9.600 ha) belegten Platz 2 bei den Anbauflächen im Freiland – 498.000 t Speisezwiebeln, 527.000 t Möhren und Karotten. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 3,3 Millionen Tonnen insgesamt 7 t weniger Freilandgemüse geerntet, wobei dies insbesondere Kohlgemüse (–13%) sowie Wurzel- und Knollengemüse (–6%) betraf. Auch die Erzeugung von Gemüse im Gewächshaus und unter anderen Schutzabdeckungen ging 2015 auf etwa 146.000 t (–9%) zurück. Die Zahl der Betriebe, die Gemüse oder Erdbeeren anbauten, sank 2015 auf 7.200 (–5%), während die Anbaufläche mit 135 000 ha konstant blieb. Die meisten Betriebe befanden sich in Baden-Württemberg (1.500 Betriebe), Bayern (1.300 Betriebe), Nordrhein-Westfalen (1.200 Betriebe) sowie Niedersachsen (1.100 Betriebe). (BfG/ZVG)

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