Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Deutscher Gartenbau: Innovativ und zukunftsgerichtet

Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 sprachen Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Michael Stübgen, über die Herausforderungen des deutschen Gartenbaus.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz zog auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Bilanz zur aktuellen Situation der Branche. Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk.

Unter dem Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ empfing der ZVG am 25. September 2018 etwa 160 Gäste aus Branche und Politik in Berlin. Auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des ZVG zog Präsident Mertz Bilanz zur aktuellen Situation der Branche. „Der deutsche Gartenbau ist eine innovative und wettbewerbsfähige Branche. Die große Nachfrage nach dem Bundesprogramm Energieeffizienz hat dies einmal mehr deutlich gemacht. Unsere Betriebe sind bereit, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten - die Fortführung des Bundesprogramms bis zum Ende der Legislatur kann hier nur die Konsequenz sein“, untermauerte Mertz die Erwartungen der Gartenbaubetriebe.

Auch die Harmonisierung des EU-Pflanzenschutzrechts mahnte der ZVG-Präsident an. Verfahrenswege müssten beschleunigt und vereinfacht werden, um den Zulassungsstau abzubauen. Im Bereich der Gartenbauforschung und -wissenschaften müsste der Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis gefördert werden, um die Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Dass im Mai eine Lösung für das IGZ Erfurt mit dem BMEL gefunden wurde, stehe beispielhaft dafür, betonte Mertz.

Der parlamentarische Staatssekretär Stübgen würdigte den Gartenbau als innovative, zukunftsgerichtete Branche in seiner Rede und sagte der Branche Unterstützung seitens des Ministeriums zu. „Mit Ihrem diesjährigen Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ machen Sie deutlich, dass Sie sich mit großer Motivation und Innovation den zukunftsgerichteten Themen unserer heutigen Gesellschaft wie Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel und Energiewende stellen. Die Herausforderungen für die Zukunft sind groß, aber sie bieten gerade für den Gartenbau große Chancen. Ich bin zuversichtlich, dass Sie diese Herausforderungen bewältigen werden. Wir als Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden Sie auf diesem Weg auch weiterhin aktiv begleiten und tatkräftig unterstützen“, bescheinigte Stübgen der Gartenbaubranche. (ZVG)

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