Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Deutscher Eissalat gut gefragt

Eissalat aus deutscher Produktion ist gegenwärtig nicht nur im Inland, sondern auch im benachbarten Ausland gut gefragt. Bei nicht mehr so reichlichem Angebot ziehen die Erzeugerpreise daher an.

Eissalat aus deutscher Produktion ist gegenwärtig nicht nur im Inland, sondern auch im benachbarten Ausland gut gefragt. Bei nicht mehr so reichlichem Angebot ziehen die Erzeugerpreise daher an.

In Deutschland wird das Angebot durch das verlangsamte Wachstum der Pflanzen überschaubarer, und auch in der niederländischen Produktion scheint der Angebotshöhepunkt überschritten zu sein. Gleichzeitig haben sich die Absatzmöglichkeiten für die deutschen Produzenten spürbar verbessert, denn nicht nur der Inlandsmarkt, sondern auch das benachbarte Ausland nimmt die verfügbaren Mengen zügig auf.

Unterstützt wird diese Entwicklung dadurch, dass noch keine großen Mengen an Eissalat aus Spanien gekommen sind. Spanien ist im Winterhalbjahr hierzulande der wichtigste Anbieter von Eissalat. An den deutschen Großmärkten wird erster spanischer Eissalat mit Beginn der kommenden Woche erwartet. Bislang waren die spanischen Produzenten noch nicht auf den Export eingerichtet. Lediglich der schwach laufende spanische Inlandsmarkt könnte ein Grund für vorzeitige Lieferungen nach Deutschland sein. Eine deutliche Beeinflussung des deutschen Marktes ist aber vorerst noch unwahrscheinlich. (Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, www.zmp.de, 09.10.2008)

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