Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Deutscher Bauerntag: "Erfurter Erklärung" beschlossen

Die Delegierten des Deutschen Bauerntages 2015 in Erfurt haben die "Erfurter Erklärung" verabschiedet.

Die Delegierten des Deutschen Bauerntages 2015 in Erfurt haben die „Erfurter Erklärung“ verabschiedet. Die Erklärung, die in eingehenden Diskussionen mit den Delegierten erarbeitet worden ist, definiert das Selbstverständnis einer nachhaltigen, bäuerlich-unternehmerischen Landwirtschaft. Das im Jahre 2011 vom Bauerntag in Koblenz beschlossene Leitbild wird damit konkretisiert und für einzelne Politikfelder umgesetzt.

Die Delegierten sehen die Land-, Forst- und Agrarwirtschaft gemeinsam mit den vor- und nachgelagerten Bereichen als Schlüsselbranche der deutschen Volkswirtschaft mit zentraler Bedeutung für den ländlichen Raum. „Wir wollen, dass Deutschland eine starke Land- und Forstwirtschaft mit vielfältigen Strukturen behält, die von bäuerlichen Unternehmern getragen wird. Die Stärke der bäuerlichen Familien und ihrer Unternehmen liegt in der Ausrichtung auf Märkten, Verbrauchern sowie Nachhaltigkeit gleichermaßen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht", so die Erklärung. Eigenverantwortung, Umsetzbarkeit und Verlässlichkeit müssten Grundsätze der Politik sein, damit die Bauernfamilien ihre Betriebe erfolgreich in die Zukunft führen können.

Die Erfurter Erklärung geht auf mehrere Politikbereiche ein. Für die Umweltpolitik setzt der Berufsstand auf den Vorrang des kooperativen Umwelt- und Naturschutzes und den großen Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz. Notwendig sei ein Düngerecht, das den Gewässerschutz angemessen berücksichtige, aber nicht die gute fachliche Praxis und eine bedarfsgerechte Düngung in Frage stelle. Im Sinne eines praktikableren Naturschutzes werden auch Möglichkeiten zum Erhalt des sachgerechten Pflanzenschutzes, konsequente Schritte gegen den anhaltenden Verlust landwirtschaftlich genutzter Flächen und ein „Fitness-Check“ für das Natura 2000-Regime gefordert. 

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