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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutscher Bauerntag 2026: Freiburger Erklärung verabschiedet
Die Europäische Union, der Binnenmarkt und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sind Rückgrat und Grundvoraussetzung für eine produktive Landwirtschaft und lebendige ländliche Räume in Deutschland und Europa. Die europäische Integration und die GAP sind historische Erfolgsgeschichten, deren positive Wirkung es zu bewahren gilt. Auch zukünftig unterstützen die Landwirte eine Europäische Union, die für Frieden, Freiheit, Solidarität, Wohlstand sowie unternehmerische Freiheit steht und zugleich die europäischen und deutschen Bauernfamilien wertschätzt. Jetzt gilt es, die Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit der heimischen und europäischen Versorgung mit Lebensmitteln zu stärken. Als agrarische Gunststandorte tragen Deutschland und die EU besondere Verantwortung für eine stabile globale Agrarproduktion.
Die deutschen Landwirtinnen und Landwirte legen in der „Freiburger Erklärung“ ein klares Bekenntnis zu Europa zugrunde und machen deutlich, dass eine starke europäische Agrarpolitik Voraussetzung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, lebendige ländliche Räume und ein handlungsfähiges Europa ist. „Die GAP ist weit mehr als ein Ausgabenposten: Sie ist systemrelevante europäische Sicherheitspolitik – für Einkommenssicherung, Marktstabilisierung, verlässliche Lebensmittelversorgung und die Stärkung ländlicher Räume“, heißt es in der Erklärung. Um auch in Zukunft ein robustes Fundament für produktive Landwirtschaft in Europa zu sichern, müssen die GAP gestärkt, Strukturen entwickelt, die Fläche für die Landwirtschaft erschlossen und die wirtschaftliche und soziale Stabilität ländlicher Regionen gefördert werden.
Die Vorschläge aus Brüssel zur Zukunft des EU-Haushalts sind eine Fehlentwicklung. Jetzt braucht es schnell politische Lösungen. Die deutschen Bauernfamilien fordern unter anderem ein inflationsfestes Agrarbudget in Höhe von 500 Mrd. Euro, die klare Ablehnung von Degression und Kappung sowie einen echten Bürokratieabbau, der bei den Betrieben ankommt. Die europäischen Entscheidungsträger, aber auch Bundestag und Bundesregierung sowie die Länder, tragen jetzt eine besondere historische Verantwortung, einer Schwächung der GAP frühzeitig politisch gegenzusteuern.

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