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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Deutsche Bahn: Neue Lebensräume für Insekten geschaffen
Die Deutsche Bahn entwickelt Lösungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Flächen. Auf Pilotflächen legt sie neue Lebensräume für Pflanzen, Insekten und andere Tiere an. Auf Basis der hier gewonnenen Erfahrungen überprüft sie, welche Maßnahmen sich auf möglichst vielen Flächen umsetzen lassen. Unterstützt wird die DB von der Bodensee-Stiftung, dem Global Nature Fund und dem Institut für Lebensbezogene Architektur. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und Teil des EU-Projekts LIFE BooGI-BOP.
Die ersten Piloten des neuen Projekts zum Schutz der Biodiversität sind bereits gestartet: Am Fahrzeuginstandhaltungswerk in Nürnberg hat die DB auf 280 Quadratmetern Blühwiesen gepflanzt, die als Nahrungsquelle für Insekten dienen. Am Kaiserbahnhof in Potsdam gestaltet die DB aktuell eine 1.100 Quadratmeter große Fläche um. Weitere Piloten folgen: Beim 6-Seen-Projekt in Duisburg-Wedau, einem der größten Stadtentwicklungsprojekte Nordrhein-Westfalens, wird sie die Freiflächen nachhaltig bewirtschaften. Beim Ausbau des ICE-Werks in Rummelsburg werden ebenfalls neue Lebensräume entstehen. „Wir als Deutsche Bahn leisten unseren Beitrag für den Artenschutz“, sagt Andreas Gehlhaar, Leiter Umweltschutz bei der DB. „Die Zahl der Insekten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren um bis zu 80% zurückgegangen. Dem wollen, können und müssen wir entgegenwirken.“
Die Lösungen sollen optimal auf die Umgebung abgestimmt werden und Lebensräume bieten, die regional notwendig sind. Deswegen analysieren die Berater der Bodensee-Stiftung gemeinsam mit Fachleuten der DB jede Fläche individuell. Zusätzlich sollen die Lösungen leicht übertragbar sein. Nur dann können sie auf möglichst vielen Flächen der DB umgesetzt werden.
„Aufgrund der Vielfalt und Menge der Flächen, die die DB besitzt, ist das Potenzial zur Förderung der Artenvielfalt groß“, sagt Sven Schulz, Projektleiter bei der Bodensee-Stiftung. „Die Bandbreite der Maßnahmen reicht dabei von Nisthilfen für Vögel über das Anlegen von Blühflächen bis hin zur Bepflanzung von Schallschutzwällen. Oftmals können wir aber mit kleinen Veränderungen schon viel erreichen.“
„Grüne Grundstücke“ ist als Nummer 150 nur eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen sich die DB für mehr Artenvielfalt stark macht. (Global Nature Fund und der Bodensee-Stiftung)

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