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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Desch Plantpak: Übernimmt IPP-Werke
IPP besitzt zwei Werke, eines in den Niederlanden, IPP Holland BV, und eines in Polen, Interplast Plastic Products Sp.z.o.o.. Nach EPLA B.V. übernimmt Desch damit einen weiteren führenden Spritzgusshersteller. Mit der Übernahme von IPP stärkt Desch seine Position als einer der führenden Hersteller von Thermoform- und Spritzgussprodukten für den professionellen Gartenbau mit Produktionsstätten in den Niederlanden, Großbritannien und Polen.
Managing Director Jan Willem Wieringa: „Es war uns schon seit längerem ein Anliegen, unsere Spritzgusskapazitäten auszubauen. IPP passt perfekt zu uns, mit komplementären Produkten und einer starken Marktposition, auch in Osteuropa".
Auch IPP selbst ist erfreut über die Übernahme. Eigentümer Henk Aufderhaar: „Ich bin gerade 71 geworden, und mir ging es vor allem um Kontinuität für meine Mitarbeiter. Desch bietet diese Kontinuität. Und wir kennen uns ja auch schon seit Jahren, was bei der Entscheidung sicherlich hilfreich war.“ Ein hübsches Detail: 1979 begann Henk Aufderhaar mit der Produktion von Töpfen mit Maschinen der heutigen Firma EPLA.
Desch und IPP verfügen zusammen über mehr als 70 Spritzgussmaschinen in Produktionszentren in Großbritannien, den Niederlanden und Polen. Das Unternehmen hat über 300 Mitarbeiter und einen Gesamtumsatz von ca. 80 Mio. Euro, einschließlich Thermoform.
Desch und IPP haben alles, was sie brauchen, um eine führende Rolle bei der aktuellen Transformation im Gartenbau zu spielen; Beide Unternehmen stehen traditionell an vorderster Front bei der Verwendung von recycelten Materialien und führen ständig Innovationen im Bereich Recycling ein. Zu den einfallsreichen Innovationen, die den aktuellen Marktbedingungen optimal gerecht werden, gehören das Produkt D-Grade®Bio (PLA-basiert), aber auch die Marken Recover® und D-Tect®plus, die Cyclos HTP-zertifiziert und garantiert in der Kunststoffabfallbehandlung trennbar sind – und damit vollständig recycelbar sind.

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