Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: Sommerpreise für Holzpellets im Juli

Nur 5% Mehrwertsteuer auf Presslinge erzeugt Preisrückgang.

Verbraucherpreise für die Abnahme von 33.540 kWh Gas (Ho), 3.000 l Heizöl EL (Hu: 10 kWh/l) bzw. 6 t Pellets ENplus A1 (Hu: 5 kWh/kg, inkl. MwSt. und sonstige Kosten). Quellen: Deutsches Pelletinstitut GmbH, Brennstoffspiegel (Heizöl- und Erdgaspreise), esyoil (Heizölpreise). Grafik: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V.

Die zweite Jahreshälfte startet mit günstigen Sommerpreisen für Holzpellets. Laut Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) beträgt der Preis für die Presslinge im Juli 225,34 Euro/Tonne (t) (Abnahme 6 t). Das sind 1,2% weniger als im Juni und 4,8% weniger als im Juli 2019. Der Preisrückgang ist auch durch die Mehrwertsteuersenkung beeinflusst. Zuletzt waren Pellets im September 2016 günstiger. Der Kilopreis liegt bei 22,53 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets kostet 4,51 Cent. Da Heizöl ebenfalls im Preis gesunken ist, besteht ein Preisnachteil von 8,5%. Zu Erdgas halten Pellets einen Preisvorteil von knapp 29%.

„Pellets sind im Sommer am günstigsten“, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Das liegt an der guten Rohstoffversorgung und der geringeren Nachfrage bei größeren Verbrauchern. Dazu kommt in diesem Jahr die Senkung der Mehrwertsteuer für den klimafreundlichen Brennstoff von 7% auf 5%.“ Auch im 10-Jahresdurchschnitt punkten Pellets mit stabil niedrigen Preisen. Der langjährige Preisvorteil von knapp 30% zu Heizöl wird sich in Zukunft auch durch die CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe fortsetzen, prognostiziert der Branchenexperte. Bei der Bestellung sollte auf hochwertige Ware geachtet werden. Ein gutes Erkennungszeichen ist das ENplus-Siegel. Zertifizierte Pellethändler listet die Webseite www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Juli 2020 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): In Süddeutschland sind Pellets wie schon im Juni mit 222,65 Euro/t am günstigsten. Es folgen fast gleichauf Mitteldeutschland mit 225,67 Euro/t und Nord-/Ostdeutschland mit 225,89 Euro/t.

Größere Mengen (26 t) wurden im Juli 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 210,13 Euro/t, Mitte: 211,45 Euro/t, Nord/Ost: 210,51 Euro/t (alle inkl. MwSt.). (DEPV)

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