Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: Pelletpreis steigt im September saisonüblich

Der Preis für Holzpellets ist im September wie für die Jahreszeit üblich spürbar angestiegen.

Die Heizperiode naht, jetzt Lager auffüllen. Bild: DEVH.

Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne Pellets durchschnittlich 335,04 Euro. Pelletnutzer zahlen derzeit 6,70 Cent pro Kilowattstunde klimafreundlicher Wärme. Das sind rund 7,8% mehr als im Vormonat. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt bei rd. 26%. 

„Auch wenn nach einem eher verregneten Sommer der Übergang zum Herbst nicht so deutlich wie sonst erscheint, sollten Pelletnutzer jetzt daran denken, dass die Heizsaison bevorsteht. Das Auffüllen des Lagers sollte daher zeitnah geplant werden. Sobald die Nachfrage zunimmt, steigen erfahrungsgemäß auch die Preise“, sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. 

Bentele rät Verbrauchern zudem, Ware mit dem ENplus-Siegel von zertifizierten Händlern zu kaufen. ENplus mit individueller ID-Nummer stellt die Qualität der Presslinge von der Herstellung bis ins Lager sicher, sodass die Heizung oder der Pelletkaminofen einwandfrei laufen. Nutzen Verbraucher hochwertige Pellets, schont das nicht nur das Klima, sondern auch das Heizsystem.

Regionalpreise

Im September 2025 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Süddeutschland liegt der Preis bei 339,96 Euro/t. Es folgt Nord- und Ostdeutschland mit 338,77 Euro/t, gefolgt von der Region Mitteldeutschland, wo der Tonnenpreis 325,84 Euro beträgt.

Größere Mengen (26 t) werden im September 2025 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 323,52 Euro/t, Nord/Ost: 321,46 Euro/t und Mitte: 309,54 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

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